Motorsport Rallye
Loeb triumphiert beim Race of Champions in Paris

Der Franzose Sebastien Loeb hat in seiner Heimat das Race of Champions gewonnen. Im Pariser Stade de France siegte der Rallye-Weltmeister in beiden Finalläufen gegen Tom Kristensen aus Dänemark.

Vor eigenem Publikum hat der Franzose Sebastien Loeb das Race of Champions gewonnen. 60 000 Zuschauer im Stade de France sahen in beiden Finalläufen einen siegreichen Doppel-Weltmeister, der sich gegen Tom Kristensen aus Dänemark durchsetzte. Nachdem Kristensen seinen Wagen im zweiten Durchgang in die Streckenbegrenzung fuhr, musste er aufgeben. Loeb war zum vierten Mal in Folge im Finale, 2002 und im Vorjahr musste er sich geschlagen geben.

Loeb schaltet im Halbfinale Grönholm aus

In der Vorschlussrunde hatte Loeb seinen Weltmeister-Vorgänger Marcus Grönholm aus Finnland, gegen den er 2002 verloren hatte, mit deutlichem Vorsprung aus dem Rennen geworfen. Spannender hatte es Tom Kristensen, Dritter der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM), gemacht. Sechs Tausendstelsekunden lag er im Ziel vor dem finnischen Titelverteidiger Heikki Kovalainen, der in der kommenden Formel-1-Saison dritter Fahrer im Weltmeisterteam von Renault sein wird.

Ohne Chance waren bereits in Runde eins die beiden deutschen Teilnehmer. Der viermalige DTM-Champion Bernd Schneider aus St. Ingbert schied in Runde eins gegen Heikki Kovalainen aus, und der frühere Rallye-Europameister Armin Schwarz aus Oberreichenbach scheiterte am Schotten Colin Mcrae.

Für das spektakuläre Showrennen, bei dem immer Mann gegen Mann gefahren und neben dem Nationen-Cup auch ein Einzelsieger gekürt wurde, ließen die Organisatoren im Stade de France eine 1km lange Asphaltpiste in Form einer Acht verlegen. Gefahren wurde auf vier verschiedenen Fahrzeugen: Citroen Xsara WRC, Porsche 911 GT3, Renault Megane und ROC-Buggies.

© SID

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