Motorsport Rallye
Loeb und Hirvonen taktieren vor Schlussetappe

Weltmeister Sebastien Loeb und sein schärfster Rivale Mirkko Hirvonen haben auf der zweiten Etappe der Neuseeland-Rundfahrt Jari-Matti Latvala (Finnland) den Sieg überlassen.

Weltmeister Sebastien Loeb und sein finnischer WM-Rivale Mikko Hirvonen haben aus taktischen Gründen auf den Tagessieg auf der zweiten Etappe der Neuseeland-Rallye verzichtet. Sowohl der französische WM-Spitzenreiter im Citroen als auch Ford-Pilot Hirvonen ließen sich beim elften von 15. Saisonrennen zurückfallen, um nicht als "Staubsauger" für das Fahrerfeld in die Schlussetappe gehen zu müssen. So ging der Tagessieg, ebenso wie die Gesamtführung an Hirvonens Markenkollegen und Landsmann Jari-Matti Latvala. Mit 9,3 Sekunden Rückstand folgt Hirvonen, Loeb hat als 13,3 Sekunden Rückstand auf Latvala.

Loeb hatte auf der ersten Etappe durch eine Zeitstrafe an Vorsprung auf Hirvonen eingebüßt. In der WM-Gesamtwertung hatte er nach seinem siebten Sieg bei der siebten WM-Auflage der Deutschland-Rallye die Führung von Hirvonen wieder übernommen. Nach zehn Rennen hat Loeb, der in Neuseeland im vorigen Jahr mit 0,3 Sekunden Rückstand im knappsten Einlauf der WM-Geschichte gegen Marcus Grönholm (Finnland) verloren hatte, vier Punkte Vorsprung vor Hirvonen (76:72).

Mit seinem möglichen fünften WM-Titel würde sich Loeb am Ende des Jahres zum alleinigen Rekordhalter krönen. Auf vier Titel kommen außer ihm noch die beiden Finnen Juha Kankkunen (1986, 1987, 1991, 1993) und Tommi Mäkinen (1996 bis 1999).

© SID

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