Motorsport Rallye
Lohr muss erste Etappe bei Dubai-Rallye abbrechen

Die ehemalige DTM-Pilotin Ellen Lohr musste bei der ersten Etappe der Dubai-Rallye vorzeitig aufgeben. Beifahrer Detlef Ruf war während des Rennens dehydriert und musste ärztlich behandelt werden.

Die erste Etappe der Dubai-Rallye von Abu Dhabi nach Moreeb hat sich die frühere DTM-Pilotin Ellen Lohr sicher anders vorgestellt. Aufgrund gesundheitlicher Probleme ihres Beifahrers Detlef Ruf konnte das Duo das Rennen nicht beenden und musste aufgeben. Ruf war in der Wüste dehydriert und wurde ärztlich behandelt.

"Er konnte einfach nicht mehr, obwohl wir zwischendurch schon einmal angehalten hatten", sagte die Mönchengladbacherin Lohr dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Aber bei solchen Dingen muss man vorsichtig sein. Das war sehr gefährlich." Am Abend im Biwak ging es dem 35 Jahre alten Bayern aus Neuburg aber schon wieder recht gut.

Lohr erhält eine Zeitstrafe von sechs Stunden

Da Lohr die Etappe nicht vorschriftsmäßig beendete, erhielt sie eine Zeitstrafe von sechs Stunden. Wenn Ruf nach einem medizinischen Check am Freitagmorgen von den Ärzten grünes Licht erhält, will Lohr mit ihrer Mercedes M-Klasse das Rennen wieder aufnehmen. Der Rückschlag "war sehr schade", meinte Lohr, für deren neues Auto die Dubai-Rallye ein Testlauf für die Dakar 2006 ist: "Das Auto läuft gut, wir hatten keine Probleme. Auch nicht im tiefen Sand oder in den Dünen."

Probleme hatte auch Andrea Mayer aus Hiemenhofen. Die Allgäuerin, die 2004 und 2005 als Mitsubishi-Werkspilotin bei der Dakar gestartet war, blieb mit einem privat eingesetzten Nissan wegen eines gebrochenen Federbeins in der Wüste liegen und musste lange auf den Service-LKW warten.

An der Spitze des Klassenments zieht Dakar-Sieger Stephane Peterhansel (Frankreich) im Mitsubishi Pajero Evo einsam seine Kreise, zumal dessen Teamkollege Joan Roma (Spanien) von einem Magen-Darm-Virus geplagt nur an dritter Stelle hinter seinem Landsmann Jose-Luis Monterde in einem BMW X5 liegt. Das VW-Werksteam um den bereits als Weltcup-Sieger feststehenden Franzosen Bruno Saby, die gebürtige Kölnerin Jutta Kleinschmidt und den zweimaligen Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) ist beim Finale des Marathon-Weltcups nicht am Start.

© SID

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