Motorsport Rallye
Reifenschaden stoppt Peterhansel

Ein Reifenschaden hat Top-Favorit Stephane Peterhansel bei der 28. Dakar Rallye weit zurückgeworfen. Der Mitsubishi-Pilot verlor auf der 12. Etappe über drei Stunden auf den Etappensieger Luc Alphand.

Die Pleitenserie bei der Rallye Dakar geht weiter. Einen Tag nach dem Aus für VW-Hoffnung Jutta Kleinschmidt hat eine defekte Radaufhängung auch Mitsubishi-Pilot Stephane Peterhansel auf dem Weg zu seinem dritten Sieg in Folge gestoppt. Auf der 12. Etappe des Wüsten-Marathons fuhr der Franzose über einen Baumstumpf, was einen Schaden am linken Hinterrad und der Antriebswelle zur Folge hatte.

Tagessieg an Luc Alphand

Mit seinem Beifahrer Jean-Paul Cottret verlor der Sieger von 2004 und 2005 auf den 368 Wertungskilometern von Bamako/Mali nach Labe/Guinea 3:16 Stunden auf seinen Teamkollegen Luc Alphand, der die Etappe mit 56 Sekunden Vorsprung vor BMW-Fahrer Guerlain Chicherit aus Frankreich gewann. "Stephane hatte heute Pech, aber Luc hat seine Sache sehr gut gemacht. Aber es kann noch alles passieren", sagte Mitsubishi-Teamchef Dominque Serieys.

Während Peterhansel die erfolgreiche Titelverteidigung fast abschreiben kann, muss Alphand nach seinem ersten Tagessieg wohl nur noch die VW-Konkurrenz mit dem am Donnerstag drittplatzierten Südafrikaner Giniel de Villiers fürchten. Der ehemalige Ski-Weltcupgewinner hat in der Gesamtwertung 20:31 Minuten Vorsprung vor de Villiers.

Nissen: "Noch ist alles möglich"

Auf Rang drei liegt Mitsubishi-Fahrer Nani Roma (Spanien) bereits 1:20:46 Stunden zurück. Hinter Peterhansel (2:51:05) belegt der VW Touareg des US-Piloten Mark Miller und seines Karlshofer Beifahrers Dirk von Zitzewitz Platz sechs. "Gestern hat das Schicksal Jutta getroffen, heute hat es Peterhansel und Mitsubishi erwischt. Es ist eine extrem lange und harte Rallye. Auf den letzten 1300km ist noch alles möglich", sagte VW-Sportchef Kris Nissen.

Den deutschen Rallye-Assen blieb ansonsten das Pech treu. Nach Jutta Kleinschmidt und dem sechsmaligen deutschen Rallye-Meister Matthias Kahle (Görlitz) erwischte es auch die Mönchengladbacherin Ellen Lohr. Nach einem unverschuldeten Unfall auf der elften Etappe musste die frühere DTM-Pilotin 24 Stunden später mit einem Radlagerschaden an ihrem Mercedes aufgeben.

© SID

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