Motorsport Rallye: Sainz schockt mit Blitzstart die Konkurrenz

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Sainz schockt mit Blitzstart die Konkurrenz

Mit einem "Doppelsieg" hat der Spanier Carlos Sainz bei der 28. Rallye Dakar einen glänzenden Auftakt erwischt und die Führung übernommen. "Wüstenkönigin" Jutta Kleinschmidt belegt in der Gesamtwertung Rang sieben.

Der Spanier Carlos Sainz und Volkswagen haben gleich zu Beginn der 28. Rallye Dakar eine Duftmarke gesetzt. Der zweimalige Rallye-Weltmeister gewann bei seiner Premiere beim berüchtigten Wüsten-Marathon im VW Touareg die ersten beiden Etappen in Portugal und brachte die Konkurrenz von Mitsubishi schon vor der Überfahrt nach Nordafrika arg ins Schwitzen.

Kleinschmidt knapp sechs Minuten zurück

Sainz führt die Gesamtwertung bereits deutlich an. Der Iberer liegt 3:45 Minuten vor dem ehemaligen Ski-Weltcupsieger Luc Alphand (Frankreich/Mitsubishi), der am zweiten Tag als Zweiter ins Ziel fuhr. Die erste Etappe hatte Sainz vor Nissan-Pilot Carlos Sousa (Portugal) gewonnen. Der Franzose Bruno Saby und "Wüstenkönigin" Jutta Kleinschmidt aus Köln machten auf den Plätzen drei und vier in zwei weiteren VW Race-Touareg den Triumph für den Wolfsburger Automobilhersteller perfekt.

Am Neujahrstag standen Saby und Kleinschmidt auf den Positionen sieben und zehn klar im Schatten von Sainz. In der Gesamtwertung hat Saby auf Rang vier einen Rückstand von 4:22 Minuten auf seinen neuen Markenkollegen. Jutta Kleinschmidt, die 2001 die "Dakar" als erste Deutsche und bislang einzige Frau gewonnen hatte, folgt auf Platz sieben (5:49 Minuten zurück). Der Franzose Stephane Peterhansel, Dakar-Sieger der vergangenen beiden Jahre, liegt im Mitsubishi vorerst auf Rang neun (6:47 Minuten zurück).

Sainz: "Ein sehr schöner Start"

"Das war ein richtig runder Auftakt: Beide Prüfungen in Europa zu gewinnen, ist natürlich ein sehr schöner Start in meine erste Rallye Dakar", sagte Sainz. Auch Jutta Kleinschmidt war zufrieden: "Das war eine ganz tolle Wertungsprüfung. Sie war anspruchsvoll, einige Ecken waren nur schwer einsehbar. Wo es unübersichtlich wurde, haben wir erneut nichts riskiert. Nun liegen wir auf einer guten Ausgangsposition für Afrika."

© SID

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