Motorsport Rallye
Treppchenplatz für Kleinschmidt zum Abschluss

Auf der letzten Etappe der Dubai-Rallye landete Jutta Kleinschmidt beim Sieg von Carlos Sainz auf dem dritten Platz und beendete damit die Dakar-Generalprobe auf dem sechsten Gesamtrang. Luc Alphand triumphierte.

Mit einem dritten Platz auf der letzten Etappe hat Jutta Kleinschmidt die Dubai-Rallye auf dem sechsten Rang in der Gesamtwertung beendet. Die Kölnerin war bei ihrem ersten Wettkampfeinsatz für ihr privates X-raid-Team in einem BMW X3 auf dem letzten Teilstück am Freitag nach Dubai rund fünf Minuten langsamer als ihr ehemaliger VW-Kollege Carlos Sainz aus Spanien, der im Werks-Touareg seinen insgesamt dritten Tagessieg holte.

In der Gesamtwertung belegte Sainz aber nur Rang zehn, nachdem er auf der zweiten Etappe wegen eines Antriebsschadens viel Zeit verloren hatte. Den Sieg bei der Generalprobe für die Dakar-Rallye 2007 holte sich daher Dakar-Sieger Luc Alphand aus Frankreich in einem Mitsubishi Pajero Evo vor seinem Landsmann und Teamkollegen Stephane Peterhansel, der schon die neueste Ausbaustufe des Evo fuhr.

Bei VW war Sainz bei der letzten Standortbestimmung vor der Dakar 2007 (6. bis 21. Januar) bereits mit der neuesten Version des Touareg unterwegs. Der Finne Ari Vatanen schied bei seinem ersten Einsatz für die Wolfsburger auf der vorletzten Etappe wegen eines Motorschadens aus. Für das beste VW-Resultat im Gesamtklassement sorgte der Portugiese Carlos Sousa mit seinem Münchner Beifahrer Andreas Schulz, der in Dubai lebt. In einem werksunterstützten Touareg, den der Phönix-Rennstall (Meuspath) einsetzte, belegten sie Rang vier.

"Das Endergebnis ist in Ordnung, vor allem, da wir am Montag 50 Minuten durch einen defekten Wasserschlauch verloren haben", sagte Kleinschmidt, die auf der letzten Etappe ihren Platz gegen Mitsubishi-Pilot Horishi Masuoka (Japan) behauptete: "Das X-raid-Team ist eine effiziente private Mannschaft, die in der Sphäre der etablierteren und finanziell gut ausgestatteten Teams mitmischen kann", meinte die Dakar-Siegerin von 2001.

"Carlos hat auf Sand viel dazu gelernt. Wir sind mit der Performance des Race Touareg zwei in neuester Spezifikation zufrieden. Wenn man die einzelnen Zwischenzeiten und Etappen vergleicht, ist das Fahrzeug der Konkurrenz von Mitsubishi, BMW und Schlesser ebenbürtig", sagte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen. "Ohne unser kleines Problem am zweiten Tag wäre ein super Resultat möglich gewesen", meinte Sainz. Alphand freute sich über seinen ersten Sieg in Dubai. "Das war eine lange und schwierige Rallye. Heute ging es nur noch darum, ohne Fehler ins Ziel zu kommen", meinte der frühere Ski-Weltcupsieger.

© SID

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