Motorsport Rallye
Unwetter stoppt fünfte Etappe der Rallye Dakar

Nach dem tödlichen Unfall des Franzosen Terry kommmt die Rallye Dakar nicht zur Ruhe - wegen Unwettern wurde die fünfte Etappe aus der Wertung genommen.

Die Rallye Dakar steckt weiter in Turbulenzen. Am späten Mittwochabend neutralisierten die Organisatoren des Rennens durch Argentinien und Chile die fünfte Etappe wegen anhaltender Unwetter, durch die mehrere Fahrer auf der Fahrt nach San Rafael in den Dünen steckengeblieben waren und als Konvoi ans Etappenziel geleitet werden mussten.

Außerdem beschloss der Veranstalter, der am Mittwoch schon die Nachricht vom Tod des französischen Motorradfahrers Pascal Terry verbreiten musste, die ursprünglich 625km lange Etappe am Donnerstag nach Mendoza aufgrund der weiterhin negativen Wettervorhersagen zu verkürzen.

Terrys Tod ist infolge eines Lungenödems eingetreten. Das teilte die Polizei der Region La Pampa am Mittwoch nach der Obduktion des 49-Jährigen mit. `Das Lungenödem hat zu einem Atmungs- und Herzstillstand geführt. Er hätte gerettet werden können, wenn er rechtzeitig geborgen worden wäre', erklärte La Pampas Polizeichef Julio Acosta. Über die Ursache des Lungenödems machten die Behörden keine Angaben.

Acostas Ausführungen könnten die Organisatoren in Schwierigkeiten bringen. Nachdem Terry bereits seit Sonntag vermisst worden war, hatten die Dakar-Planer die Suche nach dem Yamaha-Piloten erst zu Wochenbeginn eingeleitet. Der Suchaktion waren zwei vergebliche Versuche zur Kontaktaufnahme vorausgegangen.

Terry ist das erste Todesopfer bei dem laufenden Marathon-Klassiker. Seit der Premiere 1979 verloren 54 Menschen ihr Leben bei dem berüchtigten Rallye-Spektakel.

© SID

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