Motorsport Rallye
Volkswagen startet bei Seidenstraßen-Rallye

Mit drei Touraeg wird Volkswagen an der Seidenstraßen-Rallye teilnehmen. Der Dakar-Organisator ASO stellte die neu geschaffene Rallye am Mittwoch in Paris vor.

Nach dem ersten Dakar-Triumph bei der Premiere in Südamerika geht Volkswagen neue Wege und startet im September mit drei Touareg bei der neu geschaffenen Seidenstraßen-Rallye. Der Dakar-Organisator ASO stellte am Mittwoch die Rallye durch Russland, Kasachstan und Turkmenistan vor.

"Diese neue Rallye ist praktisch eine kleine Dakar und für uns eine neue Herausforderung", sagte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen, für dessen Team die neue Veranstaltung eine gute Vorbereitung auf die Dakar 2010 darstellt: "Wir erwarten ein abwechslungsreiches Terrain, das die Anforderungen der Dakar durchaus widerspiegelt." Im vorigen Jahr hatte die ASO in ihrer neu geschaffenen Dakar-Serie die Zentral-Europa-Rallye durch Ungarn und Rumänien sowie die PAX-Rallye in Portugal veranstaltet.

Genaue Route wird Mitte April vorgestellt

Start der Seidenstraßen-Rallye ist am 5. September in Kasan, der Hauptstadt der russischen Republik Tatarstan. Das Ziel erreichen die Teilnehmer am 13. September in der turkmenischen Hauptstadt Asgabat. Die Idee für die Rallye hatte Turkmenistans Staatspräsident, der von seinen russischen und kasachischen Amtskollegen unterstützt wurde. Die genaue Route soll Mitte April vorgestellt werden.

Ende der vorigen Woche hatte VW bekannt gegeben, nach dem Doppelsieg von Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) und Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) sowie dem ersten Erfolg überhaupt mit einem Diesel-Auto auch 2010 bei der zweiten Dakar-Auflage in Argentinien und Chile an den Start zu gehen.

Konkurrent Mitsubishi, dessen Erfolgsserie von sieben Siegen in Folge VW beendete, hatte vor einigen Wochen seinen werksseitigen Rückzug aus dem Marathon-Rallyesport verkündet. Nach dem großen Zuschauererfolg in diesem Jahr findet die Dakar auch 2010 vom 2. bis 17. Januar wieder in Südamerika statt. Im Januar 2008 war die geplante 30. Auflage in Afrika wegen Terrorwarnungen kurzfristig abgesagt worden.

© SID

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