Motorsport Rallye
VW-Doppelsieg zum Abschluss der Brasilien-Rallye

Zum Abschluss der Rallye dos Sertoes in Brasilien haben Giniel de Villiers und Mark Miller für VW einen Doppelsieg herausgefahren. Der Gesamtsieg ging an de Villiers.

Giniel de Villiers und Mark Miller haben dem Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen bei der Rallye dos Sertoes in Brasilien einen Doppelsieg beschert. Mit ihrem siebten Tagessieg auf der zehnten und letzten Etappe über 325 Kilometer von Mossoro nach Natal am Atlantik fuhren der Südafrikaner de Villiers und sein Beifahrer Dirk von Zitzewitz aus Karlshof in ihrem VW Touareg souverän den Gesamtsieg heraus.

Die Teamkollegen Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika), die auf den übrigen drei Etappen die Schnellsten waren, wurden zum Abschluss Tagesvierte. Um einen sportlichen Kampf um den Gesamtsieg hatte das Duo eine Zeitstrafe von 48 Minuten wegen verspäteten Starts zur vorletzten Wertungsprüfung gebracht. Dort war kurzfristig noch ein beschädigter Turbolader ausgetauscht worden. So hatte Miller jetzt in der Gesamtwertung nach rund 4 500 Kilometern 1:06:20 Stunden Rückstand auf de Villiers.

"Wir sind als Favoriten in diese Rallye gestartet und haben erneut bewiesen, dass der Race Touareg ein Siegerauto ist. Für das gesamte Team war dies eine echte Herausforderung, denn das Terrain war anders als es beispielsweise in Marokko oder Mauretanien ist. Sehr schwer zu fahren, sehr schwer zu navigieren", sagte de Villiers.

"Dieser Doppelsieg ist ein fantastisches Ergebnis für uns. Im Sport, vor allem im Marathon-Rallyesport, kann man Erfolge nicht vorherberechnen oder sie fest einplanen. Zu viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle, auch wenn man als klare Favoriten ins Rennen geht", meinte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen, der stolz auf sein gesamtes Team war.

Für VW war die Rallye dos Sertoes nach dem Gewinn der Zentral-Europa-Rallye in Ungarn und Rumänien ein weiterer Schritt zur Dakar-Rallye 2009, die erstmals nicht in Afrika, sondern vom 3. bis 18. Januar in Argentinien und Chile stattfinden wird. Vor allem bekam das Team einen Eindruck von den Strecken in Südamerika. "Wir haben hier viel gelernt, speziell was die technischen Anforderungen für das Material durch diese Art von Strecken angeht", sagte Nissen.

© SID

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