Motorsport Rallye
VW-Pilot de Villiers gewinnt Rallye Transiberico

Auf den letzten drei Wertungsprüfungen der Rallye Transiberico durch Spanien und Portugal hat der Südafrikaner Giniel de Villiers im VW Race Touareg zwei den gesamtführenden Mitsubishi-Fahrer Nani Roma noch abgefangen.

Bei der Rallye Transiberico durch Spanien und Portugal ist die Entscheidung erst auf den letzten drei Wertungsprüfungen über jeweils 112km gefallen: Der Südafrikaner Giniel de Villiers im VW Race Touareg zwei hat im Finale des dritten Laufes zum Marathon-Weltcup auf dem Weg vom spanischen Caceres ins portugiesische Estoril den zuvor führenden Mitsubishi-Fahrer Nani Roma (Spanien) noch abgefangen. Der Werkspilot und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz hatten im Ziel nach insgesamt 1273km einen Vorsprung von 24 Sekunden.

Dakar-Sieger Alphand auf Rang drei

"Es war eine sehr spannende Rallye, wir haben bis zum letzten Meter alles gegeben", sagte de Villiers, der vor den letzten drei Wertungsprüfungen über jeweils 112km vom spanischen Caceres ins portugiesische Estoril noch 25 Sekunden Rückstand auf Roma hatte. Rang drei belegte ebenfalls in einem Mitsubishi der französische Dakar-Sieger und ehemalige Ski-Star Luc Alphand, der aber schon mehr als 15 Minuten Rückstand hatte.

Kahle, der auf der dritten Etappe einen Stein traf und bei der Reparatur einer Spurstange rund 20 Minuten verlor, überzeugte mit Co-Pilot Andreas Schulz (München) durch stetig verbesserte Zeiten, die am Ende nur knapp über denen von Alphand lagen.

"Ich freue mich, dass ich hier die Chance hatte, den Touareg und das Team im Wettbewerb kennen zu lernen. Wir sind hier mehr Kilometer gefahren als in einer kompletten Saison im deutschen Rallyesport", sagte Kahle, der im Januar in einem privaten heckgetriebenen Buggy bei seiner ersten Dakar-Teilnahme auf sich aufmerksam gemacht und zuletzt schon für VW getestet hatte.

Zufriedenheit bei Motorsportchef Nissen

Geärgert hat sich Kahle über seinen kleinen Unfall. "Da ich aus dem klassischen Rallyesport stamme und erst meine vierte Marathon-Rallye gefahren bin, fällt es mir noch schwer, das Terrain zu lesen", sagte er: "Die Zusammenarbeit mit Andy Schulz klappte dagegen auf Anhieb perfekt."

VW-Motorsportdirektor Kris Nissen war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. "Unsere Mannschaft hat während der Rallye Dakar und danach sehr hart gearbeitet und den Race Touareg weiter verbessert. Wir wussten, dass wir siegen können, und wir haben es geschafft", sagte Nissen.

© SID

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