Motorsport Rallye
VW plant weitere Motorsport-Engagements

Volkswagen wird im Jahr 2009 neben der Dakar-Rallye bei weiteren Motorsport-Ereignissen mitwirken. Somit wird auch in der Formel drei das Engagement nach Großbritannien ausgebaut.

Volkswagen baut 2009 sein Motorsport-Programm weiter aus. Nach der Dakar-Rallye im Januar in Argentinien und Chile, die zugleich den Auftakt und den Höhepunkt der Saison bildet, wird VW sein Engagement in der Formel drei auch nach Großbritannien erweitern und einen neuen Scirocco-Cup in China einführen.

Daneben planen die Wolfsburger erneut einen Start mit dem Scirocco beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, Rallye-Einsätze des neuen Baja-Touareg in der Score-Serie in den USA, die Fortführung des Polo-Cup und der Formel Adac sowie weltweit weitere Markenpokale. Das gab der Konzern am Freitag am Rande der Motor-Show in Essen bekannt.

"Volkswagen kann im Motorsport auf eine erfolgreiche Saison 2008 zurückblicken und sich schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Jahr 2009 freuen", sagte Motorsportdirektor Kris Nissen: "Von Nachwuchsprojekten für Einsteiger im Formel- oder Tourenwagensport über Profi-Engagements wie dem Formel-3-Motorenprogramm bis zum Spitzensport im Marathon- und Offroad-Rallyesport sowie bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring wird Volkswagen auch 2009 seine Motorsport-Kompetenz beweisen."

Auch Mitsubishi erstmals mit Dieselmotor

Wichtigstes Projekt ist wieder die Dakar (3. bis 18. Januar), bei der VW mit vier Autos an den Start gehen wird. "Unser Ziel ist unverändert der erste Diesel-Gesamtsieg der Dakar-Geschichte", sagte Nissen. Allerdings tritt auch Dauer-Konkurrent und Rekordsieger Mitsubishi erstmals mit einem Dieselmotor an.

VW setzt bei der ersten Austragung der Wüstenrallye in fast völlig unbekanntem Terrain in Südamerika auf seine bewährten Fahrerteams. Carlos Sainz/Michel Perin (Spanien/Frankreich), Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) und Dieter Depping/Timo Gottschalk (Wedemark/Berlin) gehen auf die insgesamt 9 578 Kilometer lange Strecke mit 5 656 Kilometern Wertungsprüfungen.

© SID

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