Motorsport Rallye
Zwei Todesopfer bei der Sachsen-Rallye

Zwei Todesopfer hat am Samstag ein Unfall bei der Sachsen-Rallye gefordert. Das Trabant-Team mit David Langheinrich (Syran) und Oliver Bleich (Berlin) kam von der Piste ab und prallte gegen einen Baum.

Die Sachsen-Rallye ist am Samstag von einem Unfall mit zwei Todesopfern überschattet worden. Das Trabant-Team mit David Langheinrich (Syran) und Oliver Bleich (Berlin) kam am Ende der zweiten Wertungsprüfung südlich von Zwickau von der Piste ab und prallte gegen einen Baum. Die Rallye wurde zuerst fortgesetzt, wegen einsetzenden Schneefalls dann aber vorzeitig abgebrochen. Bei der stillen Siegerehrung gab es eine Gedenkminute.

Hübner: "Es war ein normaler Rennunfall"

"Der Trabant ist gegen 8.30 Uhr von der Strecke in einen Graben gerutscht, hat sich überschlagen und ist mit dem Dach gegen einen Baum geprallt. Beiden konnte nicht mehr geholfen werden. Es war ein normaler Rennunfall", sagte Johannes Hübner vom Organisator AvD dem Sport-Informations-Dienst (sid). Der Todesfall in der 1,1-Liter-"Rennpappe" sei nicht auf die schlechten Fahrbahn-Verhältnisse zurückzuführen, da der Schneefall erst später eingesetzt habe.

Der erst seit 2001 im Motorsport aktive Beifahrer Bleich verunglückte nur zwei Tage nach seinem 28. Geburtstag tödlich. Der 27 Jahre junge Fahrer Langheinrich hatte 1997 als Jugendmeister im Trabant seinen größten Erfolg gefeiert. Der mit VW-Teilen aufgemöbelte Unglücks-Trabant war im Jahr 1989 noch zu DDR-Zeiten gebaut worden.

Erst kürzlich war der deutsche Rallye-Beifahrer Jörg Bastuck bei der Rallye Catalunya in Spanien tödlich verunglückt.

© SID

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