Motorsport Tourenwagen-WM
BMW-Fahrer Augusto Farfus disqualifiziert

BMW-Fahrer Augusto Farfus wurde beim Saisonstart in Curitiba nach Platz drei nachträglich disqualifiziert. Die Unterbodenverkleidung soll nicht dem Reglement entsprochen haben.

Erst der ohnehin durchwachsene Saisonstart für BMW in der Tourenwagen-WM im brasilianischen Curitiba und jetzt auch noch ein Nachspiel: Werksfahrer Augusto Farfus, Dritter im ersten von zwei Läufen hinter den Seat-Piloten Yvan Muller aus Frankreich und Rickard Rydell aus Schweden, wurde in der Nacht disqualifiziert.

Am BMW 320si des 24-Jährigen hatte eine V-Strebe zur Befestigung der Unterbodenverkleidung nicht dem Reglement entsprochen. Obwohl die Stewards des Automobil-Weltverbandes FIA keine Absicht des verantwortlichen Schnitzer-Teams (Freilassing) erkannten, blieb es beim Ausschluss für den BMW-Werksfahrer.

Nutznießer dieser Entscheidung war vor allem der frühere Formel-1-Pilot Gabriele Tarquini, der an seinem 46. Geburtstag aufrückte und mit einem fünften Platz sowie dem Triumph im 75. WM-Lauf punktgleich (14 Zähler) mit Vize-Weltmeister Muller die Tabelle anführt. Der Franzose war in Lauf zwei ebenfalls Fünfter geworden.

Auch Farfus Teamkollege Jörg Müller aus Hückelhoven profitierte vom Ausschluss des Brasilianers und hat als Gesamtvierter nach einem dritten und vierten Platz nun elf Punkte auf seinem Konto. Priaulx liegt mit den Rängen vier und zwei nur einen Punkt hinter dem Seat-Duo auf Position drei (13 Punkte) der Tabelle. Gegen die starken Turbodiesel von Seat war aber kein Kraut gewachsen und so konnten Müller und Priaulx für die Münchner nur Schadenbegrenzung betreiben.

© SID

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