Motorsport Tourenwagen-WM
BMW-Werkspilot Müller trumpft in Brünn auf

Jörg Müller hat sich bei den Saisonläufen neun und zehn der Tourenwagen-WM in Brünn (Tschechien) im Titelkampf zurückgemeldet. Der BMW-Werkspilot fuhr einen Sieg und einen zweiten Platz ein.

BMW-Werkspilot Jörg Müller hat durch eine starke Vorstellung bei den Saisonläufen neun und zehn der Tourenwagen-WM in Brünn (Tschechien) seine Titelambitionen unterstrichen. Der 37 Jahre alte Vize-Weltmeister aus Hückelhoven fuhr in einem Schnitzer-BMW 320si im zweiten Sprintrennen seinen zweiten Saisonsieg ein. Damit verkürzte Müller mit seinem besten Saisonresultat den Rückstand in der WM-Wertung auf seinen Teamkollegen und neuen Spitzenreiter Augusto Farfus (Brasilien) auf vier Punkte (49:53). In Lauf eins hatte Müller beim ersten WM-Erfolg des Markenkollegen Felix Porteiro (Spanien) den zweiten Platz belegt.

"Im Qualifying habe ich die Basis für diesen Erfolg geschaffen. Der bedeutet aber noch nicht allzu viel, denn wir haben noch nicht mal Halbzeit in der WM. Die Entscheidung fällt sicher wieder erst im Saisonfinale in Macau", meinte Müller, der mit seinem insgesamt neunten Sieg in der vierjährigen WM-Historie der erfolgreichste Fahrer ist.

Titelverteidiger Priaulx fällt unverschuldeter Kollision zum Opfer

Titelverteidiger Andy Priaulx fiel nach einer unverschuldeten Kollision in Lauf eins vom ersten auf den dritten Platz (44 Punkte) in der Gesamtwertung zurück. Vom Ende des Feldes kämpfte sich der britische BMW-Pilot im zweiten Rennen noch auf Rang sieben nach vorne und wurde dafür mit zwei Meisterschaftspunkten belohnt.

Nach dem Vierfach-Triumph im ersten Rennen sorgte WM-Neuling Porteiro mit Platz drei in Lauf zwei für einen Dreifach-Erfolg von BMW. Der beinamputierte Italiener Alessandro Zanardi, der im ersten Rennen als Dritter schon zum sechsten Mal in seiner WM-Karriere den Sprung aufs Podest schaffte, kollidierte in Lauf zwei im Duell um die Führung mit Alain Menu. Der Schweizer musste mit gebrochener Radaufhängung an seinem Chevrolet Lacetti aufgeben, Zanardi belegte nach dem Wechsel eines beschädigten Reifens Rang 20.

© SID

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