Motorsport Tourenwagen-WM
Engstler und Vietoris im Fokus

Eine Woche nach dem DTM-Rennen geben am Sonntag die Adac-Procar-Serie und die Formel-3-DM ihr Gastspiel in Oschersleben. Dabei stehen vor allem Franz Engstler und Christian Vietoris im Blickpunkt.

Eine Woche nach dem spektakulären Rennen der DTM in der Motorsport Arena Oschersleben gibt mit der Adac-Procar-Serie auch die "Zweite Tourenwagen-Bundesliga" bei ihrem Saisonauftakt am Sonntag ihr Stelldichein in der Magdeburger Börde.

In dem attraktiven Starterfeld von 23 Produktionswagen zehn verschiedener Hersteller (Alfa Romeo, BMW, Chevrolet, Citron, Ford, Honda, Opel, Peugeot, Toyota und Volkswagen) und Piloten aus fünf Nationen gilt es vor allem den früheren DTM-Fahrer Franz Engstler aus Wiggensbach in seinem BMW 320i zu schlagen. Zum Einsatz kommen Zweiliter-Tourenwagen (280 PS), wie sie auch in der Tourenwagen-WM eingesetzt werden.

Vietoris Nachfolger von Hülkenberg

Im Rahmen des Top-10-Racing-Weekends werden auch die Saisonläufe drei und vier zur Deutschen Formel-3-Meisterschaft ausgetragen. Dabei richten sich bereits am Samstag im ersten der beiden Rennen des Wochenendes alle Augen auf Christian Vietoris. Der 17-Jährige aus Gönnersdorf in der Eifel ist Nachfolger von Nico Hülkenberg (Emmerich) im Team von Josef Kaufmann Racing (Wolfsfeld) und geht als Einziger im 21-köpfigen Teilnehmerfeld aus neun Nationen mit einem Ligier-Opel an den Start.

Beide Fahrer stammen aus dem Nachwuchs- und Förderprogramm der Speed Academy der Deutschen Post und werden von Michael Schumachers Manager Willi Weber betreut. Hülkenberg hat zuletzt mit Deutschland die A1-GP-Serie gewonnen und ist in die Formel-3-Euroserie aufgestiegen. Vietoris hat ebenfalls schon für Furore gesorgt und im vergangenen Jahr die Formel BMW sowie das Weltfinale dieser Serie gewonnen.

Die Formel-3-DM als schnellste deutsche Formel-Rennserie entwickelt sich immer mehr zur idealen Plattform für Talente und bietet exzellente Aufstiegschancen. Neben Hülkenberg ist dafür auch der letztjährige Champion Tung Ho Pin ein Beispiel: Der 24-jährige Asiate geht in diesem Jahr in der GP2-Serie an den Start und will als erster Chinese den Sprung in die Formel 1 schaffen.

© SID

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