Motorsport Tourenwagen-WM
Müller fährt in Curitiba auf Platz sechs

BMW-Werksfahrer Jörg Müller aus Hückelhoven hat im Qualifying zum Saisonauftakt der Tourenwagen-WM im brasilianischen Curitiba den sechsten Startplatz herausgefahren.

BMW-Werksfahrer Jörg Müller aus Hückelhoven ist im Qualifying zum Saisonauftakt der Tourenwagen-WM im brasilianischen Curitiba mit einem blauen Auge davon gekommen: Kurz vor Ende der Zeitenjagd drehte sich der einzige deutsche Werksfahrer in der WM auf einer schnellen Runde und kam mit dem Schnitzer-BMW 320si entgegen der Fahrtrichtung mitten auf der Strecke zum Stehen.

Glück im Unglück für den 38-jährigen Rheinländer, dass alle nachfolgenden Piloten rechtzeitig ausweichen konnten und Müller das Zeittraining, in dem er sich letztendlich den sechsten Startplatz (1:24,659 Minuten) sicherte, ungehindert fortsetzen konnte.

Muller vor Rydell auf der Pole

Yvan Muller aus Frankreich fuhr unterdessen im Seat Leon TDI mit 1:24,295 Minuten die Bestzeit vor seinem schwedischen Teamkollegen Rickard Rydell (1:24,404). Mit seiner zweiten Pole Position in der WM bescherte der Vize-Weltmeister seinem Arbeitgeber zudem ein kleines Jubiläum: Die insgesamt zehnte Trainingsbestzeit des spanischen Herstellers seit dem WM-Einstieg vor drei Jahren. Bester BMW-Werksfahrer war Lokalmatador Augusto Farfus (Brasilien) im zweiten Schnitzer-BMW auf Rang drei (1:24,482). Hinter dem früheren Formel-1-Piloten Gabriele Tarquini (Italien) in einem weiteren Seat Turbo-Diesel war dessen Landsmann Nicola Larini schnellster Chevrolet-Pilot.

Zwei Plätze hinter dem dreimaligen britischen Weltmeister Andy Priaulx (BMW/1:25,046) startet der beinamputierte Italiener Alessandro Zanardi in einem weiteren Werks-BMW 320si von Position 14 (1:25,175) aus in das erste von zwei Sprintrennen am Sonntag (17. 00 und 20.00 Uhr MEZ/live bei Eurosport). Franz Engstler aus Wiggensbach, der zweite deutsche WM-Teilnehmer, steht in einem privat eingesetzten Ex-Müller-BMW auf dem 19. Startplatz. Wegen eines schweren Unfalls von Alain Menu musste das Qualifying für zehn Minuten unterbrochen werden. Der Schweizer konnte sich zwar unverletzt aus dem stark beschädigten Chevrolet befreien, sein Start ist allerdings fraglich.

© SID

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