Motorsport Tourenwagen-WM
Müller will schwarze Serie beenden

BMW-Werkspilot Jörg Müller will bei der Tourenwagen-WM im mexikanischen Puebla punkten und somit seine schwarze Serie auf der langsamsten Strecke des WM-Kalenders beenden.

Im 100. Rennen in der Historie der Tourenwagen-WM will BMW-Werkspilot Jörg Müller seine schwarze Serie im mexikanischen Puebla beenden. Auf der langsamsten Strecke des WM-Kalenders ist der 39-Jährige aus Hückelhoven bislang in sechs Anläufen immer leer ausgegangen. "Es kann ja eigentlich nur besser werden und darauf hoffe ich. Allerdings ist zu befürchten, dass uns Seat wieder vorführen wird. Mein Ziel ist deshalb, ein paar Punkte zu holen, denn die könnten am Saisonende den Ausschlag geben", sagte Müller vor den beiden Läufen heute (19.15 und 22.45 Uhr MEZ/live bei Eurosport).

Mit vier Zählern rangiert der Rheinländer hinter einem Seat-Quartett mit Titelverteidiger Yvan Muller (Frankreich) und Gabriele Tarquini (Italien/beide 15), Jordi Gene (Spanien) und Rickard Rydell (Schweden/beide 14) sowie seinem Teamkollegen Augusto Farfus (Brasilien/7) an sechster Stelle der Gesamtwertung. Farfus stand als einziger der BMW-Piloten in Puebla schon einmal auf dem Siegerpodest - 2006 allerdings noch in Alfa-Diensten.

Seat mit Vorteilen in der Höhe

Die Turbodiesel von Seat haben auf der 2 200 Meter hoch gelegenen Strecke in Puebla klare Leistungsvorteile gegenüber der Konkurrenz von BMW, Chevrolet und Lada, deren Autos mit Benzinmotoren ausgerüstet sind. Je höher die Lage der Rennstrecke, desto größer ist der Leistungsverlust von Benzin- gegenüber Dieselmotoren.

Dieses Manko zeigte sich vor allem im vergangenen Jahr, als Seat in beiden Rennen nicht zu schlagen war und dabei in Lauf zwei sogar einen Sechsfach-Triumph erzielte.

© SID

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