Motorsport Truck
Stuck steigt auf den "Bock"

Ein Hans Dampf in allen Gassen war "Strietzel" Stuck schon immer. Jetzt aber wagt sich der Rennfahrer sogar auf einen Renn-Truck. Stuck startet beim Grand-Prix auf dem Nürburgring.

Keine Angst vor großen Autos hat Hans-Joachim Stuck. Der 55-Jährige, der von der Formel 1 bis zu Tourenwagen schon fast alles gefahren ist, was vier Räder hat, startet am Wochenende erstmals mit einem LKW beim Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring.

"Als das Angebot kam, habe ich mir bei BMW die Freigabe geholt und sofort zugesagt. Das ist für mich nochmal eine Herausforderung, und ich bin sehr gespannt, wie ich mit dem Monster zurecht komme", sagte Stuck dem sid.

Viel Gewicht, aber auch viel Power

Der frühere Sportwagen-Weltmeister hat den Truck schon getestet und erste Eindrücke gesammelt. "Unglaublich, der hat ein richtiges Renn-Cockpit. Ich habe mir das ganz anders vorgestellt. Alles ist ein bisschen größer, aber ansonsten sieht es aus wie in einem Sportwagen", erzählt Stuck.

Truck-Europameister Egon Allgäuer zeigte "Beifahrer und Lehrling" Stuck, wie man den LKW richtig schnell bewegt, bevor dieser selbst das Lenkrad des Renn-Trucks übernahm. "Die hohe Sitzposition ist etwas ungewohnt. Aber dafür ist das 5,5 Tonnen schwere Ungetüm unheimlich agil und die Power cool", meinte der zweimalige Le-Mans-Gewinner.

Letzte Herausforderung wäre Dakar-Rallye

Stucks Renn-LKW des leistet 1 070 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 260 km/h. Bei einem Rekordversuch in Dubai wurde gar ein Bestwert von 303 km/h erzielt. Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der weit mehr als 100 000 Zuschauer am Nürburgring werden die Trucks aber eingebremst und erreichen so einen Topspeed von maximal 160 km/h.

Nach erfolgreichen Renneinsätzen in der Formel 1, in Sport- und Tourenwagen fehlt damit nur noch ein Rallye-Engagement. "Da käme für mich nur ein Start bei der Dakar in Frage. Das würde mich auch noch reizen", meint Stuck.

© SID

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