Nach Nacht ohne Schlaf
Vettels Partymarathon hat gerade erst begonnen

Dem neuen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel steht ein wahrer Partymarathon bevor. Auch Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz freut sich schon: "Es wird ein fürchterliches Chaos."

In seiner ersten Nacht als Weltmeister hat Sebastian Vettel kein Auge zugemacht. Im noblen Streckenhotel in Abu Dhabi wurde durchgefeiert, am frühen Morgen ging es direkt zum Flieger Richtung Salzburg, wo die Red-Bull-Mitarbeiter ihren Weltmeistern einen großen Empfang bereiten wollen.

Die Ankündigung von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz zu diesem Thema war eindeutig. "Es wird ein fürchterliches Chaos werden, aber lustig", sagte der Österreicher mit Blick auf ein großes Happening im Red-Bull-Domizil Hangar sieben auf dem Salzburger Flughafen. "Wir haben Mitarbeiter unserer Firma, das sind mittlerweile über 1 000 allein in Salzburg, eingeladen, um 50 Prozent Weltmeister mit der Möglichkeit auf 100 Prozent Weltmeister gemeinsam zu feiern", sagte er.

Vom Partymarathon zur Titelverteidigung

Diese Party soll dann nahtlos übergehen in eine Live-Sendung des konzerneigenen Fernsehsenders Servus TV (ab 21.05 Uhr), in der neben Vettel auch Teamchef Christian Horner, Technik-Guru Adrian Newey und Teamkollege Mark Webber auftreten. Nach einer voraussichtlich weiteren durchfeierten Nacht steht dann am Dienstagvormittag in Salzburg eine große Pressekonferenz mit den Weltmeistern auf dem Programm, ehe es weiter zu einer Party in der Teamfabrik im englischen Milton Keynes geht.

Schon Ende der Woche beginnt dann für Vettel am Ort seines Triumphes bereits die Operation Titelverteidigung 2011. Am Freitag und Samstag wird er in Abu Dhabi die ersten Testfahrten mit den Gummis des künftigen Reifenlieferanten Pirelli absolvieren.

Vettels erster großer Auftritt als Weltmeister in Deutschland steht eine Woche später auf dem Programm. Am 27. und 28. November tritt er beim Race of Champions in Düsseldorf an. Dort will er am Samstag gemeinsam mit Michael Schumacher zum vierten Mal in Folge den Nationen-Cup gewinnen und tags darauf auch im Einzelwettbewerb ganz weit kommen.

© SID

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