Neuerungen in der Formel 1
Einheitsreifen statt Reifenkrieg

Die Einführung des Einheitsreifens ist die wichtigste Neuerung in der kommenden Formel-1-Saison. Außerdem dürfen die Teams am Freitag ausgiebiger testen. Damit soll es mehr Aktion auf der Strecke geben.Was sich sonst noch ändert:
  • Der japanische Reifenhersteller Bridgestone rüstet nach dem Rückzug von Michelin die Teams mit seinen Pneus aus. Jeder Rennstall erhält die gleiche Zahl an Reifen mit denselben Spezifikationen. Für die Renn-Wochenenden gibt es eine harte und eine weiche Mischung zur Auswahl. Pro Fahrer werden 14 Sätze Trockenreifen zur Verfügung gestellt. Vier Reifensätze werden am Freitagabend zurückgegeben, zehn werden am Samstag und Sonntag eingesetzt.
  • * Am Freitag fahren die Formel-1-Piloten eine Stunde länger. Die beiden Trainingseinheiten dauern jeweils 90 satt 60 Minuten. Jedes Team darf am Freitag zwei Autos und drei Fahrer einsetzen.
  • * Da am Freitag ausgiebiger getestet wird, dürfen an diesem Tag andere Motoren eingesetzt werden. Die Zwei-Rennen-Motor-Regel beschränkt sich nun auf Samstag und Sonntag.
  • * Durch eine freiwillige Beschränkung dürfen maximal nur noch 30 000 Test-Kilometer pro Saison gefahren werden.
  • * Die Motoren wurden erneut eingebremst. Die Triebwerke dürfen eine Drehzahl von 19 000 Umdrehungen pro Minute nicht überschreiten. V8-Motoren mit maximal 2,4 Liter Hubraum sind weiterhin vorgeschrieben.
  • * Sobald das Safety-Car auf die Strecke muss, herrscht Boxen- Stopp-Verbot. Erst wenn sich alle Autos hinter dem Safety-Car eingereiht haben, dürfen die Piloten zum Tanken.
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