„Nicht DNA der Formel 1“
Widerstand gegen Ecclestones Drei-Wagen-Plan

Wenn alles so strahlen würde wie die Kulisse für das Nachtrennen in Singapur: In Wahrheit kämpfen die Teams der Formel 1 um ihre Existenz. Ecclestones Gegenentwurf – mehr Autos für die Topteams. Das stößt auf Kritik.
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SingapurBernie Ecclestones simpler Notfallplan zur Rettung des Formel-1-Starterfeldes schon fürs kommende Jahr stößt auf Widerstand. Von einem dritten Wagen pro Team, den der Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse am liebsten 2015 bereits auf den Strecken sehen würde, halten insbesondere die nichts, die derzeit um ihre Existenz kämpfen. Rückendeckung bekommen die Sorgenkinder von anderen Teams.

„Ich denke, dass wir eine gesunde Startaufstellung mit zehn Teams und jeweils zwei Autos haben wollen. Keine vier Teams, die jeweils drei Autos stellen“, sagte Williams-Vizeteamchefin Claire Williams in Singapur. „Das ist nicht die DNA unseres Sports“, betonte sie.

Ihr traditionsreiches Team zählt nicht zu denen, die Sorgen bereiten. Williams machte einen beeindruckenden Sprung vom nur dürftig entlohnten neunten Platz in der Konstrukteurswertung Ende 2013 auf den derzeit dritten Rang. Ein einst bereits in der Formel 1 engagierter und weltweit bekannter Spirituosen-Hersteller stieg als Sponsor diese Saison mit ein.

Sportlicher Erfolg gepaart mit finanzieller Heilung – davon kann Sauber im Moment eher nur träumen. Aus einem angeblichen Interesse des kanadischen Milliardärs Lawrence Stroll wurde bislang nichts. Das Schweizer Privatteam zählt zu den Problemfällen, um deren Verbleib in der Formel 1 gezittert werden muss. „Wir haben die schlechteste Saison in unserer Geschichte“, räumte Teamchefin Monisha Kaltenborn unumwunden ein.

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Aufgeben gilt nicht

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