Nur elf Fahrer im Ziel
Rossi gewinnt Chaos-Rennen in Barcelona

Ein regelrechtes Chaos-Rennen hat den Titelkampf im Motogp wieder spannend gemacht. Titelverteidiger Valentino Rossi hat den von einem schweren Unfall überschatteten Grand-Prix in Barcelona gewonnen und sich im Titelrennen endgültig zurückgemeldet. Nach seinem dritten Saisonsieg hat der siebenmalige Weltmeister aus Italien 90 Punkte auf dem Konto und nur noch 29 Zähler Rückstand auf den in Barcelona zweitplatzierten US-Amerikaner Nicky Hayden (Honda/119). Die Italiener Loris Capirossi (Ducati/99) und Marco Melandri (Honda/89), die in der Gesamtwertung vor Rossi liegen, waren vor der ersten Kurve nach dem ersten Rennstart in einen schweren Unfall verwickelt.

Bei Capirossi bestand nach einer ersten Diagnose sogar der Verdacht auf innere Blutungen, zudem erlitt er eine Armverletzung. Melandri verletzte sich am Nacken und an der Schulter, die ersten Befürchtungen einer Lähmung waren offenbar unbegründet. Zudem erlitt der Spanier Sete Gibernau (Ducati) einen Schlüsselbeinbruch und eine Gehirnerschütterung.

Nur elf Fahrer erreichen Ziel

Der einzige deutsche Fahrer in der Königsklasse, Alex Hofmann (Bochum/Ducati), fuhr als Zehnter das mit Abstand beste Saison-Ergebnis eines deutschen Piloten in dieser Saison ein. Allerdings kamen durch die zahlreichen Ausfälle nur elf Fahrer ins Ziel. Hofmann verhinderte durch seine WM-Punkte sieben bis zwölf eine Woche vor dem Rennen in Assen/Niederlande, wo traditionsgemäß mehrere zehntausend deutsche Fans vor Ort sein werden, die zweite deutsche Nullnummer in Folge.

© SID

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