Motorsport
Paffett holt Startplatz sechs in Hockenheim

Titelfavorit Gary Paffett (Mercedes) ist in der Qualifikation zum 11. und letzten DTM-Saisonrennen in Hockenheim auf den sechsten Platz gefahren. Sein größter Konkurrent Mattias Ekström (Audi) kam nur auf Rang 15.

In der Deutschen Tourenwagen Masters steht der Brite Gary Paffett vor seinem ersten Titelgewinn. Während Paffett in der Qualifikation zum 11. und letzten Saisonrennen in Hockenheim in seiner AMG-Mercedes C-Klasse auf Startplatz sechs fuhr, verpasste sein Titelkonkurrent Mattias Ekström im Abt-Audi A4 zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere die so genannte Super Pole der besten zehn Fahrer und muss am Sonntag (14.00 Uhr/live in der ARD) von Startplatz 15 um seine minimale Meisterschaftschance kämpfen. Nur wenn Ekström gewinnt und Paffett bestenfalls Neunter wird, würde der Schwede seinen Titel aus dem Vorjahr noch erfolgreich verteidigen.

"Ich bin natürlich enttäuscht, zum ersten Mal nicht die Super Pole erreicht zu haben. Ich hatte eine falsche Abstimmung, weil wir in die falsche Richtung gearbeitet haben", sagte Ekström: "Aber so ist das in der DTM, wenn man einen Fehler macht, ist man nicht vorne dabei." Ekström will sich am Sonntag aber auch im Falle des Titelverlustes als "fairer Verlierer" zeigen. "Dann werde ich Gary gratulieren. Mercedes und er waren dann einfach besser", meinte Ekström, der nur noch wenig Hoffnung für das Rennen hat: "In der Formel 1 ist Kimi Räikkönen von Platz 17 auf 1 gefahren. Aber hier ist das sehr schwer." Aber auch Paffett war mit seiner Leistung "nicht glücklich": "Aber für die Meisterschaft sieht es gut aus", meinte der 24-jährige Paffett, der für seine schnelle Runde 1:47,141 Minuten benötigte.

Green sichert sich letzte Pole Position

Die letzte Pole Position der Saison holte sich unterdessen Mercedes-Pilot Jamie Green. Der Brite war auf abtrocknender Strecke in 1:45,294 Minuten 76 Tausendstelsekunden schneller als Audi-Fahrer Tom Kristensen (Dänemark/1:45,370). Dritter wurde der viermalige DTM-Champion Bernd Schneider (St. Ingbert/1:45,871) in einem weiteren Mercedes, der durch einen kleinen Fehler im letzten Sektor die Pole Position verpasste. Bester Opel-Pilot war beim Abschied der Rüsselsheimer Heinz-Harald Frentzen aus Mönchengladbach auf Rang vier (1:45,888). Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen aus Finnland kam im Mercedes auf Rang neun (1:50,303).

Mercedes-Sportchef Norbert Haug war zufrieden mit der Pole Position. "Glückwunsch an Jamie Green. Es war eine gute Mannschaftsleistung. Wenn bei uns Einer mal einen Fehler macht, ist ein Anderer da", sagte Haug.

© SID

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