Motorsport
Panne wirft Schumacher auf Rang 16 zurück

Nach einer Elektronik-Panne ist Michael Schumacher im freien Training zum Großen Preis von Ungarn nicht über Platz 16 hinausgekommen. Tagesbestzeit fuhr Toyota-Testpilot Ricardo Zonta vor dem Österreicher Alexander Wurz.

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher ist nach einer Elektronik-Panne im freien Training zum Großen Preis von Ungarn in Budapest am Freitag nur auf den 16. Platz gefahren. Der 36-jährige Kerpener benötigte für die 4,381 km lange Strecke auf dem Hungaroring im ersten Durchgang 1:23,234 Minuten und konnte sich aufgrund des Defektes gleich zu Beginn der zweiten Trainingssektion nicht mehr verbessern. Schumachers Ferrari blieb bei Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius bereits in der fünften Kurve stehen und musste abgeschleppt werden.

Testpiloten vorne weg

Tagesbestzeit fuhr Toyota-Testpilot Ricardo Zonta (Brasilien) in 1:20,409 Minuten vor dem österreichischen Testfahrer Alexander Wurz (1:20,519) im Mclaren-Mercedes. Dritter wurde dessen Teamkollege Kimi Räikkönen aus Finnland (1:21,281).

WM-Spitzenreiter Fernando Alonso aus Spanien, der am Freitag seinen 24. Geburtstag feierte und auf dem besten Weg zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten ist, belegte im Renault Rang acht (1:22,473). Der Kerpener Ralf Schumacher (Toyota) wurde Fünfter, Nick Heidfeld (Mönchengladbach) landete im BMW-Williams auf dem zwölften Rang.

Chanoch Nissany schreibt Geschichte

Geschichte schrieb am Freitag Chanoch Nissany im Minardi. Als erster Israeli überhaupt startete der bereits 42-Jährige in der Formel 1. Der in Budapest lebende Nissany kam im ersten Trainingsdurchgang mit 13 Sekunden Rückstand zur Spitze auf den letzten Platz und musste nach einem Ritt ins Kiesbett sogar abgeschleppt werden. Die für einen Start in der Formel 1 nötige Super-Lizenz hatte der frühere Formel-3 000-Fahrer und Minardi-Testpilot erst zu Beginn der Woche erhalten.

In der WM-Fahrerwertung führt Alonso (87) sieben Rennen vor Saisonende mit 36 Punkten Vorsprung vor Räikkönen (51). Schumacher folgt als Dritter mit insgesamt 47 Zählern.

© SID

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