Motorsport
Presse lobt Räikkönens "triumphalen Sieg"

Nach seinem Sieg in Suzuka hat Mclaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen durchweg für positive Schlagzeilen gesorgt. Für die italienische Presse geht der überragende Sieg des Finnen gar "in die Geschichte der Formel 1" ein.

Nach dem überragenden Sieg von Mclaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen beim Großen Preis von Japan in Suzuka ist der Finne in aller Munde. Besonders die Presse in Italien und Spanien lobt den 25-Jährigen in höchsten Tönen.

Italien

Gazzetta dello Sport: "Räikkönen ist in Suzuka nicht zu bremsen. Sein Rennen ist einfach ein Meisterwerk. Schumacher begeistert seine Fans, Ferrari nicht. Vor zwei Wochen hatte Ferrari in Brasilien noch gehofft, die Position als drittstärkster Rennstall zu festigen. Gestern ist Ferrari sogar hinter Williams, BAR und Red Bull gelandet. Auto und Reifen laufen weder auf der nassen, noch auf der trockenen Piste gut. Ohne Schumacher wäre es einfach zum Verzweifeln."

Tuttosport: "Räikkönen feiert einen triumphalen Sieg, der in die Geschichte der Formel 1 eingehen wird. Er hat eines seiner schönsten Rennen bestritten. Ferrari tröstet sich mit dem sicheren dritten Platz bei den Konstrukteuren. Schumacher ist offensichtlich verärgert. Trotz seines Talents kann er nichts gegen Autos unternehmen, die Ferrari deutlich überlegen sind."

La Stampa: "Bitterer Rekord für Räikkönen: Sieben Erfolge, aber kein Weltmeistertitel. Ferrari muss sich mit dem siebten Platz des kämpferischen Schumacher begnügen. Das Ergebnis entspricht den nicht hochgeschraubten Ambitionen von Jean Todt. Michael hat all sein Talent einsetzen müssen, um den siebten Platz zu erreichen."

Corriere della Sera: "Schumi kämpft 30 Runden lang wie ein Löwe, danach muss er aufgeben. Sein siebter Platz enttäuscht, obwohl Ferrari einige Runden lang auf der Ebene der Rivalen gekämpft hat, die die Meisterschaft dominieren."

La Repubblica: "Räikkönen, wie konntest Du den WM-Titel verlieren? Der Finne siegt mit einem Meisterstück voller Herzklopfen. Sein Auto ist perfekt, nichts konnte das Auto bremsen. Warum Räikkönen dieses Jahr nicht den Titel erobert hat, bleibt ein Rätsel. Ferrari hat wieder einmal all seine Makel gezeigt. Schumacher kämpft wie ein Löwe und begeistert zum Teil, doch sein Auto ist einfach nicht konkurrenzfähig. Japan ist nicht mehr wie in den vergangenen Jahren Ferraris Jagdrevier."

Spanien

AS: "Riesenrennen von Alonso und Räikkönen. Das war ein Meisterrennen: Alonso überholte 14 Autos!"

Marca: "Alonso, das war geil. Wie er an Michael Schumacher vorbeigezogen ist, kann man sich einrahmen. Alonso hat gezeigt, dass er sich nicht auf dem Titel ausruht."

© SID

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