Pressestimmen zum GP der Türkei
„Bye bye, Schumi“

Die internationale Presse feiert Fernando Alonso nach seinem Punktsieg gegen den Deutschen beim Rennen in Istanbul als Gladiator. Der Ferrari-Pilot dagegen habe es versemmelt und noch nie so viele kleine Fehler gemacht. „Vielleicht ist er der Gefangene seines eigenen Geheimnisses geworden“, mutmaßt etwa „La Gazzetta dello Sport".

Spanien:

„Marca“: „Alonso hat die Türkei mit neuem Selbstvertrauen und der Gewissheit verlassen, dass er seinen Titel wird verteidigen können. Schumacher und Ferrari zeigen in der für sie ungünstigsten Phase Schwäche.“

„El Mundo“: „Michael Schumacher ist von einem großen Fernando Alonso ausgebremst worden. Nach dem Rennen in der Türkei hat der Deutsche noch mehr Gründe, darüber nachzudenken, den Helm an den Nagel zu hängen.“

„As“: „Schumacher hat in der Türkei dem Druck Alonsos nicht standgehalten.“

„El País“: „Fernando Alonso sind alle Umstände egal. Er setzt sich in den Wagen, klammert sich ans Lenkrad und stellt fast über zwei Stunden eine bombensichere Konzentration unter Beweis. Er verwandelt sich in einen Gladiator, der sich einer feindseligen Welt stellt, als hänge sein Leben von jedem Rennen ab. Mit dieser Mentalität gelingt ihm in der Weltmeisterschaft ein Schlag nach dem anderen.“

Italien:

„La Repubblica“: „Alonso, bye bye Schumi. Wie viel Bitterkeit nach diesem hervorragend von Felipe Massa auf Ferrari gewonnenen Grand Prix in der Türkei... Nach vielen Lehrjahren gewinnt er vor seinem Vorgesetzten Michael Schumacher. Ein Schleier der Traurigkeit kommt ausgerechnet von dem Deutschen. Er hat viele Rennen gewonnen, er hat den Rekord von sieben Weltmeisterschaftstiteln aufgestellt - und dennoch schien es gestern bei seinem Anblick so, als habe sein Abstieg begonnen.“

„La Stampa“: „Massa gewinnt, Schumi verliert. Ferrari feiert Felipe aber macht sich Sorgen um Schumacher.“

„Corriere dello Sport“: „Ein Schatten auf dem Ferrari-Triumph in der Türkei. Der erste Sieg für Massa, aber Alonso ruiniert die Party.“

„La Gazzetta dello Sport“: „Ferrari siegt, aber Schumi verliert. Vielleicht ist sein Rücktritt nah... Jetzt ist Michael zerbrechlich. Wie kann ein Pilot von der Klasse eines Schumacher zwei Fehler in Budapest machen, in Istanbul wieder schwere Fehler begehen und sich damit die von allen erwartete Aufholjagd selbst so schwer machen?... Vielleicht ist er der Gefangene seines eigenen Geheimnisses geworden: In seinem Inneren akzeptiert er seinen Rücktritt nicht, den er in zwei Wochen in Monza verkünden wird. Er fühlt sich noch konkurrenzfähig, aber Ferrari hat seit Monaten Raikkönen verpflichtet, um ein neues Kapitel aufzuschlagen und um Schumacher den Sammelbild-Alben zu schenken. Dieser Konflikt lässt Schumacher Fehler machen.“

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