Motorsport
Race Touareg zwei soll VW-Triumph sichern

Automobilkonzern VW will mit dem neuen Race Touareg zwei bei der Dakar-Rallye 2006 den Sprung auf Platz eins meistern. Bereits in diesem Jahr feierte der Konzern dank des VW-Boliden die erfolgreichste Saison der Geschichte.

Der Race Touareg zwei soll dem Automobilkonzern VW bei der Dakar-Rallye 2006 den Sprung an die Spitze ermöglichen. Das Trio Jutta Kleinschmidt, Weltcupsieger Bruno Saby (Frankreich) sowie der frühere Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) werden bei der nächsten Auflage der berüchtigten Wüstenrallye auf eine weiterentwickelte Version des bisherigen VW-Boliden setzen können, der dem Wolfsburger Konzern in diesem Jahr die erfolgreichste Saison der Geschichte beschert hat.

"Der Race Touareg zwei ist eine konsequente Weiterentwicklung. Wir haben ein bewährtes Konzept rundum verbessert. In das neue Auto sind die Erfahrungen aus zwei Jahren Wüsten-Rallyesport eingeflossen. Nun wollen wir mit dem neuen Modell die Erfolgsserie des Vorgängers fortsetzen", sagt VW-Motorsportdirektor Kris Nissen. Nach den Plätzen 3, fünf und zwölf für die gebürtige Kölnerin Kleinschmidt, Saby und Robby Gordon (USA) bei der Dakar 2005 hatten die Wolfsburger im Marathon-Weltcup drei Siege und den Gesamtsieg von Saby geholt.

Race Touareg zwei servicefreundlicher

Das neue Auto, das bei längerem Radstand und mehr Platz im Innenraum insgesamt 20 Zentimeter kürzer geworden ist, soll nicht nur besser sein als der Vorgänger, sondern auch servicefreundlicher. Die Fahrer nennen als größte Verbesserungen die Motorcharakteristik des von zwei Turboladern unterstützten Dieseltriebwerkes, die Fahrstabilität durch das überarbeitete Fahrwerk und die bessere Übersichtlichkeit. Nach ausgiebigen Testfahrten wird der Touareg zwei bei der Rallye Portoalegre vom 21. bis 23. Oktober in Portugal mit Saby und Sainz seine Rennpremiere feiern.

Die Dakar 2006 beginnt am 31. Dezember in Lissabon und führt dann von Portugal über Marokko, Mauretanien, Mali, Guinea in den Senegal, wo die Teams am 15. Januar im Ziel am Lac Rose vor den Toren von Dakar erwartet werden.

Neben Kleinschmidt (Co-Pilotin Fabrizia Pons/Italien), Saby (Michel Perin/Frankreich) und dem zweimaligen Rallye-Champion Sainz, der sich die Dienste des Dakar-erfahrenen Beifahrers Andreas Schulz (München) gesichert hat, werden auch der Südafrikaner Giniel de Villiers (Tina Thörner/Schweden) und der US-Amerikaner Mark Miller (Dirk von Zitzewitz/Karlshof) die fünf Werks-VW fahren.

© SID

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