Rallye Dakar
Zwei Tote bei Unfall von Begleitfahrzeug

Sie gilt als eines der härtesten Rennen der Welt: die Rallye Dakar. Zwei Insassen eines Taxis sind jetzt ums Leben gekommen, als es mit einem Begleitfahrzeug kollidierte. Zehn weitere Personen wurden verletzt.
  • 2

LimaBeim Unfall eines Begleitfahrzeugs der Rallye Dakar sind in Peru zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere zehn Personen wurden verletzt, als das Auto eines Rallye-Teams auf der 5. Etappe von Arequipa nach Arica am Mittwochabend (Ortszeit) mit einem Taxi frontal zusammenprallte.

Anschließend fuhr ein weiteres Taxi in die Unfallstelle, berichtete am Donnerstag der Rundfunksender RPP. Der Unfall ereignete sich in der peruanischen Ortschaft Los Palos, zehn Kilometer von der chilenischen Grenze entfernt. Die beiden Todesopfer waren Insassen des zuerst kollidierten Taxis.

 
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rallye Dakar: Zwei Tote bei Unfall von Begleitfahrzeug"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Was ein Taxi auf der Rennstrecke verloren hat kann nur jemand fragen, der noch nicht in Argentinien oder Peru mit dem Auto unterwegs war. Es ist hier selbstverständlich, insbesondere für Taxis (die sind ja überall auf der Welt etwas besonderes:-) sich über alle möglichen Begrenzungen hinweg zu setzen. Bei einem Stau auf einer Autobahn, wird diese natürlich direkt über den Grünstreifen verlassen. Man fährt dann auf eine Colectora, einem oft parallel mit der Autobahn verlaufenden Weg. Darauf wird dann ein Rennen veranstaltet, um zu verhindern, daß noch mehr Autos drauf kommen. Folgt dann z.B. eine Brücke ohne Spur für die Colectora, wird sich wieder (über den Grünstreifen) auf die Autobahn gequetscht. Ein Absprerrung für ein Rennen wird genausowenig respectiert wie ein geschlossene Schranke (was allerdings nachvollziehbar ist, da oft gar kein Zug kommt wenn die Schranke unten ist).

  • Es ist für mich nicht nachvollziehbar, was ein Taxi (!) dort zu suchen hatte? - Ok, eine Jutta Kleinschmitt ist bekanntlich auch mal als Touristin einfach so mitgefahren, ohne aufzufallen - die hat sich aber auch nicht so blöd angestellt, dass sie mit einem anderen Fahrzeug kollidiert wäre. Mir tut es für die Teilnehmer und ihre Helfer Leid: Sie wissen, dass die Sache gefährlich ist und stellen sich drauf ein - aber Taxis haben auf der Rallye ebenso wenig verloren, wie bei einem Formel1-Rennen!

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%