Motorsport
Reifenschaden macht Schwarz zum Zuschauer

Armin Schwarz musste seinen Skoda Fabia bei der 2. Etappe der Korsika-Rundfahrt wegen eines Reifenschadens vorzeitig abstellen. Überlegener Spitzenreiter ist unterdessen der Franzose Sebastien Loeb.

Bereits zur "Halbzeit" der Korsika-Rallye gab es für Armin Schwarz einen herben Rückschlag. Wegen eines Reifenschadens musste der ehemalige Europameister aus dem fränkischen Oberreichenbach seinen Skoda Fabia abstellen und erlebte das Ende der 2. Etappe des 14. von 16 WM-Läufen gemeinsam mit seinem Beifahrer Klaus Wicha (Bad Karlshafen) nur noch als Zuschauer mit. Schwarz/Wicha hatten nach dem ersten Tag auf dem 14. Platz gelegen.

Loeb liegt an der Spitze

Überlegener Spitzenreiter auf Korsika ist der bereits als Weltmeister feststehende Sebastien Loeb. Der Franzose führt im Citroen Xsara mit 1:30,5 Minuten vor Ford-Pilot Toni Gardemeister (Finnland) und dem Norweger Petter Solberg im Subaru Impreza. "Super Seb" drückte der Saison eindrucksvoll seinen Stempel auf und feierte bislang acht Siege, so viele wie noch nie zuvor ein Pilot in der seit 1979 gefahrenen Rallye-WM. Auch seine sechs Saisonsiege in Serie sind Rekord.

Seit seinem WM-Debüt 2000 hat der 31-Jährige 18 Rennen gewonnen und bei 67 Einsätzen insgesamt 33 Podiumsplätze erreicht. Der 1995 vom Kunstturnen zum Motorsport gekommene Loeb ist als erster Franzose zweimaliger Weltmeister und nach den Finnen Juha Kankkunen und Tommi Mäkinen sowie dem Italiener Massimo Biasion erst der vierte WM-Pilot, dem eine erfolgreiche Titelverteidigung gelang.

© SID

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