Motorsport
Rossi verlängert bei Yamaha - Formel 1 muss warten

Motorrad-Superstar Valentino Rossi hat seinen Vertrag bei Yamaha um ein Jahr bis Ende 2006 verlängert. Spekulationen zufolge soll Rossi in naher Zukunft jedoch in die Formel 1 oder den Rallye-Sport wechseln.

Noch ist die Zeit für seine große Liebe Ferrari und die Formel 1 nicht gekommen: Superstar Valentino Rossi bleibt der Motorrad-WM erhalten. Der Italiener verlängerte seinen Vertrag bei Yamaha um ein Jahr bis Ende 2006. "Ich freue mich, ein weiteres Jahr für Yamaha fahren zu können. Das vergangene Jahr war großartig, mein erster Sieg mit Yamaha und dann auch noch der WM-Titel. Aus diesem Grund macht eine Verlängerung auch Sinn", sagte der 26 Jahre alte Motogp-Champion.

Der sechsmalige Weltmeister (125er, 250er, viermal 500er) Rossi steuert als Gesamtführender mit 120 Punkten Vorsprung auf seinen Landsmann Marco Melandri nach zehn von 16 Rennen auf den fünften WM-Titel in der "Königsklasse" in Folge zu.

Wechsel in die Formel 1 oder den Rallye-Sport

Spekulationen zufolge soll Rossi in naher Zukunft in die Formel 1 oder den Rallye-Sport wechseln. Er hat aus diesem Grund auch schon Testfahrten im Ferrari absolviert. Dabei verblüffte er mit schnellen Runden den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. "Der Junge hat wirklich Talent", hatte der Ferrari-Star damals gesagt. Vor dem Grand Prix auf dem Sachsenring am vergangenen Wochenende hatte Rossi aber ein Bekenntnis zum Motorradsport abgegeben: "Am liebsten würde ich zehn Jahre weiterfahren."

Rossi ist durch seinen Wechsel zu Yamaha zum bestbezahlten Sportler Italiens aufgestiegen. Mit einem Jahresgehalt von zwölf Mill. Euro und zusätzlichen drei Mill. von persönlichen Sponsoren stellt er auch die Großverdiener aus dem italienischen Fußball in den Schatten.

"2007 wäre der richtige Zeitpunkt"

Graziano Rossi, Vater und Manager des "Dottore", drängt seinen Sohn seit geraumer Zeit zu einem Wechsel in die Formel-1-WM. "2007 wäre der richtige Zeitpunkt, danach könnte es für ihn schon zu spät sein", sagte Papa Rossi, 1979 WM-Dritter in der 250-ccm-Klasse.

Der Vater hat schon konkrete Vorstellungen davon, für welches Team der Filius fahren soll: "Es wäre fantastisch, wenn Valentino zu Ferrari wechseln würde. Bei Testfahrten in Fiorano war er von Anfang an sehr schnell. Er wusste sofort, wie er das Auto fahren musste."

© SID

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