Motorsport
Schneider in Zandvoort vor Fässler und Frentzen

"Mr. DTM" Bernd Schneider steht erstmals nach mehr als zwei Jahren auf der Pole Position. In Zandvoort startet der Mercedes-Pilot (1:32,750 Minuten) vor dem Opel-Duo Marcel Fässler und Heinz-Harald Frentzen.

Mehr als zwei Jahre musste "Mr. DTM" Bernd Schneider auf diesen Moment warten - in Zandvoort hat sich der viermalige Champion des Deutschen Tourenwagen-Masters die Pole Position gesichert. In der Mercedes C-Klasse setzte sich der Pilot in 1:32,750 Minuten gegen zwei Opel-Konkurrenten durch. Der Schweizer Marcel Fässler (1:32,954 Minuten) und der frühere Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen (1:33,009) bescherten den Rüsselsheimern das beste Qualifikations-Ergebnis fast zwei Jahren. Damals stand Timo Scheider am 20. September 2003 ebenfalls in Zandvoort auf der Pole Position.

Paffett von Startplatz vier vor Ekström

Noch länger liegt sogar die letzte Pole Position von Schneider zurück. Der Routinier war zuletzt am 26. Juli 2003 in Donigton von Platz eins ins Rennen gegangen. "Das ist das beste Gefühl seit langem", meinte der 41 Jahre alte Saarländer. "Früher war Bernd in Zandvoort nie so stark. Kompliment", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug, der sich auch über Gary Paffett freuen konnte. Der Brite steht beim Rennen am Sonntag (14 Uhr/live in der ARD) als Vierter (1:33,205) unmittelbar vor seinem großen Titelrivalen Mattias Ekström aus Schweden (1:33,277) im Audi.

Titelverteidiger Ekström liegt in der Gesamtwertung mit 51 Punkten einen Zähler vor Paffett (50). Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen aus Finnland, der erstmals in der DTM von seiner Frau Erja und seinen beiden Kinder begleitet wurde, hatte in seinem Mercedes die Super Pole der besten zehn Fahrer um 13 Tausendstelsekunden verpasst und steht auf Startposition elf.

Große Zuversicht bei Opel

Opel-Sportchef Volker Strycek freute sich sehr über die guten Platzierungen von Fässler und Frentzen. "Trotz unserer langen Durststrecke hat keiner im Team aufgegeben. Heute haben wir es endlich einmal umsetzen können", meinte Strycek, der für das Rennen am Sonntag zuversichtlich ist: "Unser Speed stimmt, Zandvoort scheint ein gutes Pflaster für uns zu sein." Insgesamt wartet Opel seit dem 29. Oktober 2000 in Hockenheim auf einen Sieg in der DTM.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%