Motorsport
Schumacher weilte während der Anschläge in London

Michael Schumacher weilte zum Zeitpunkt der Terroranschläge in London gemeinsam mit seiner Frau Corinna in der englischen Hauptstadt, bekam aber nach eigener Aussage nichts von den Explosionen mit.

Michael Schumacher ist den Terroranschlägen in London offenbar nur knapp entronnen. Der siebenmalige Weltmeister weilte zum Zeitpunkt der Explosionen noch in der englischen Hauptstadt, bekam von den Detonationen aber nichts mit. "Ich habe noch am Morgen um neun Uhr mit meiner Frau Corinna am Frühstückstisch gesessen, von den Anschlägen aber erst später erfahren", sagte der 36-Jährige auf einer Pressekonferenz in Silverstone vor dem Großen Preis von England am Sonntag (14.00 Uhr/live bei RTL und Premiere).

Der Ferrari-Pilot hatte die Nacht zum Donnerstag in London verbracht und war am Morgen per Hubschrauber zu Sponsoren-Terminen aufgebrochen, ehe der Weiterflug nach Silverstone auf dem Programm stand. "Das ist schon ein mulmiges Gefühl, wenn man daran denkt, wie nah wir am Geschehen waren", meinte der Champion.

Schumacher: Sicherheit in Silverstone gewährleistet

Die Sicherheit beim Grand Prix in Silverstone hält Schumacher für gewährleistet. "Ich denke, dass speziell nach diesen Vorkommnissen gerade in England die größten Sicherheitsvorkehrungen herrschen", erklärte der siebenmalige Weltmeister, schränkte aber ein: "In dieser verrückten Welt ist man an keinem Platz der Welt mehr ganz sicher, und auch ein Anschlag auf die Formel 1 lässt sich nicht 100-prozentig ausschließen."

Weitere Sicherheitsmaßnahmen

Die Veranstalter des Rennens reagierten prompt auf die Anschläge in London stimmten mit der Polizei weitere Sicherheitsmaßnahmen ab. "Silverstone ist davon überzeugt, die Sicherheit gewährleisten zu können", hieß es in einer Erklärung am Donnerstagabend. Die Personen- und Gepäckkontrollen an den Eingängen sowie vor allem beim Zugang zum Fahrerlager wurden verschärft. Der Einsatz von Sprengstoff-Hunden gehört in Silverstone ohnehin zu den üblichen Sicherheitsvorkehrungen. Der mit 100 000 Zuschauern seit Wochen ausverkaufte Grand-Prix ist am Wochenende die größte Veranstaltung auf englischem Boden.

© SID

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