Motorsport
Schwarz muss beim Heimspiel vorzeitig aufgeben

Skoda-Pilot Armin Schwarz musste im Heimspiel bei der Deutschland-Rallye vorzeitig alle Sieg-Hoffnungen begraben. Auf der zweiten Etappe des 11. Saisonlaufs schied der Franke wegen eines Motorschadens aus.

Das Heimspiel bei der Deutschland-Rallye lief für den früheren Europameister Armin Schwarz alles andere als wunschgemäß. Der Franke aus Oberreichenbach, der am Donnerstag seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt hatte, fiel am Samstag auf der zweiten Etappe des 11. von 16 WM-Läufen nach einem Motorschaden an seinem Skoda Fabia aus. Als die Probleme zunächst mit einem Kupplungsausfalle begannen, hatte Schwarz den achten Platz belegt. Die Führung behauptete am Nachmittag nach 13 von insgesamt 19 Sonderprüfungen Weltmeister Sebastien Loeb aus Frankreich im Citroen.

"Ich bin wirklich enttäuscht. Von der Performance war dies nach Sardinien die beste Rallye des Jahres", meinte Schwarz nach seinem Ausfall. Bei einem Dreher auf der berüchtigten Panzerplatte im Truppenübungsplatz Baumholder hatte zunächst die Kupplung gestreikt. Später kündigte eine rote Warnleuchte im Cockpit ein Problem an. Doch statt des bereits spürbaren Kupplungsausfalls war es laut Schwarz "jedoch eine Warnung, dass der Kühler kaputt war und Wasser auslief".

Loeb liegt in Führung

An der Spitze war auch am Samstag alles wie gewohnt. Loeb, der die Deutschland-Rallye seit ihrer Aufnahme in den WM-Kalender 2002 immer gewonnen hat, lag am Ende der zweiten Etappe 27,9 Sekunden vor seinem Teamkollegen Francois Duval (Belgien). Den dritten Rang belegte Marcus Grönholm mit 1:47,7 Minuten Rückstand. Der Finne hatte zuletzt in seiner Heimat seinen ersten Sieg im Peugeot 307 gefeiert.

Ex-Weltmeister Petter Solberg aus Norwegen, neben Grönholm und dem überragenden Loeb (7) mit zwei Erfolgen einziger Sieger in dieser Saison, hatte am Morgen durch einen Getriebeschaden viel Zeit verloren. Der Subaru-Pilot kämpfte sich bis zum Abschluss des Tages zumindest wieder bis auf Rang acht (7:21,3 zurück) nach vorne. In der Gesamtwertung liegt Loeb mit 83 Punkten vor Grönholm (55) und Solberg (53).

© SID

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