Motorsport
Sechs Michelin-Teams wehren sich gegen die FIA

Sechs Formel-1-Rennställe haben Einspruch gegen die Behauptung der FIA erhoben, für das Reifenchaos in Indianapolis mitverantwortlich zu sein. Red Bull überlegt noch, einen eigenen Einspruch zu formulieren.

Sechs von sieben Michelin-Teams haben am Mittwoch gemeinsam Einspruch gegen die Entscheidung des World Motor Sport Council des Automobil-Weltverbandes FIA eingelegt. Renault, Mclaren-Mercedes, BMW-Williams, Toyota, Sauber und BAR-Honda wehren sich damit gemeinsam gegen die Feststellung der FIA, sie seien schuldig, für den US-Grand-Prix in Indianapolis nicht die passenden Reifen zur Verfügung gehabt zu haben und nicht zum Rennen angetreten zu sein, obwohl sie in jeder Runde durch die Boxengasse hätten fahren können. Die Entscheidung über mögliche Strafen hat die FIA auf den 14. September vertagt. Red Bull überlegt noch, einen eigenen Einspruch zu formulieren.

Michelin räumt Verantwortung ein

Die sechs Teams argumentieren, dass sie von Michelin als einem von der FIA abgenommenen und weltweit bekannten Reifenlieferanten abhängig gewesen seien. Michelin habe inzwischen seine Verantwortung für die Reifenprobleme eingeräumt. Deshalb könnten die Teams nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

Zudem sei der in der Urteilsbegründung herangezogene Vorwurf, nicht durch die Boxengasse gefahren zu sein, gar nicht Bestandteil der Anklage, in Indianapolis gar kein Diskussionspunkt, ebenfalls nicht sicher und zudem auch nicht befriedigend für die Fans gewesen.

© SID

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