Motorsport
Skandalstart in Indianapolis

Wegen des Reifenkrieges starteten beim GP der USA die sieben Michelin-Teams nicht. Insgesamt waren nur sechs Fahrer am Start. Lediglich Ferrari, Jordan und Minardi schickten ihre Fahrer ins Rennen.

Nach der Aufwärmrunde war der Große Preis der USA für sieben der zehn Formel-1-Teams beendet. Nachdem es wegen der Reifen-Affäre keine Lösung gab, verzichteten bis auf Ferrari, Jordan und Minardi alle Rennställe auf eine Teilnahme an dem 9. WM-Lauf in Indianapolis.

Unter einem gellenden Pfeifkonzert der rund 100 000 Zuschauer wurde das Rennen dann mit nur sechs Autos trotzdem gestartet, die allesamt von Bridgestone mit Reifen beliefert werden. Die anderen sieben Teams BAR-Honda, BMW-Williams, Red Bull, Mclaren-Mercedes, Renault, Toyota und Sauber, die von Michelin mit Reifen beliefert werden, beorderten ihre Fahrer noch vor dem Start zurück in die Box.

"Das ist ein schlechter Tag für die Formel 1"

"Das ist ein schlechter Tag für die Formel 1", kommentierte Mclaren-Teamchef Ron Dennis den Skandal von Indy. Die Teams konnten sich nicht auf den kurzfristigen Aufbau einer Schikane aus Sicherheitsgründen vor der Steilkurve einigen.

Ferrari und der Automobil-Weltverband FIA waren mit dieser Notlösung nicht einverstanden. Die anderen beiden Bridgestone-Teams Jordan und Minardi hätten zugestimmt. Ohne die Schikane erteilte Michelin seinen sieben Teams kein "grünes Licht", weil sie Bedenken hatten, dass ihre Reifen in der überhöhten Kurve nicht halten würden.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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