Teamweltmeister Vettel
„Jetzt kämpfen wir um den Fahrertitel“

Für Sebastian Vettel war es ein fantastischer Tag: In Sao Paulo fuhr der Red-Bull-Pilot nicht nur souverän den Sieg ein, sondern machte auch den Konstrukteurstitel für sein Team perfekt. Im Interview spricht er über das Rennen in Brasilien, die Bedeutung des Teamerfolges, seine Chancen auf den Fahrertitel und die Frage nach einer möglichen Teamorder im letzten Rennen.

Frage: Sie haben in Brasilien vor ihrem Teamkollegen Mark Webber gewonnen, das Team hat den Konstrukteurs-Titel sicher. Ein guter Tag für Red Bull ...

Sebastian Vettel: Gut ist untertrieben, das war ein fantastischer Tag und die richtige Antwort auf den Motorplatzer in Korea. Ich bin sehr stolz auf mein Team und auf mich selbst. Alles ist voll aufgegangen. Heute Abend wird die ein oder andere Flasche geköpft. Richtig so. Den Konstrukteurstitel ein Rennen vor dem Ende sicher zu haben, ist fantastisch. Jetzt kämpfen wir um den Fahrertitel.

Wie sehen Sie angesichts von 15 Punkten Rückstand die Chancen?

Wir müssen die Leistung wiederholen und gewinnen. Dann schauen wir, was Fernando macht.

Ihm würde ein vierter Platz reichen, um auf jeden Fall vor Ihnen zu bleiben, ein zweiter, um sicher Weltmeister zu werden. Müssen Sie auf einen Ausfall Alonsos in Abu Dhabi hoffen?

Ich wünsche Alonso eigentlich nichts Schlechtes, aber wäre natürlich schön für uns, eine große Ferrari-Rauchwolke zu sehen. Nein, das war natürlich nur ein Scherz.

In Brasilien hat Red Bull keine Teamorder angewandt. Doch angenommen, sie führen in Abu Dhabi vor Webber und Alonso liegt besser als auf Platz fünf. Müssen Sie Webber dann in der letzten Runde vorbeilassen, weil ihm im Gegensatz zu Ihnen ein Sieg zum Titel reichen würde?

Ich bin zur Schule gegangen, ich kann rechnen. Aber es gab schon vor diesem Rennen so viele Gerede um dieses Thema, lasst uns einfach schauen, was passiert.

Was bedeutet der Konstrukteurs-Titel für Red Bull?

Das ist ein toller Erfolg, da fehlen mir fast die Worte. Als Red Bull seine Mission in der Formel 1 gestartet hat, war ich ein kleiner Junge. Die Entwicklung, die das Team seitdem genommen hat, ist einfach unglaublich. Und das ist nicht nur das Ergebnis von Geld, sondern auch von viel Zeit, Leidenschaft und Arbeit.

© SID

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