Motorsport
Thompson startet in Oschersleben von der Pole

James Thompson hat vor dem Rennen der Tourenwagen-WM in Oschersleben für eine Überraschung gesorgt. Weil Jörg Müller um zehn Plätze nach hinten versetzt wurde, startet der Brite im Alfa Romeo 156 von der Pole Position.

James Thompson hat vor dem einzigen deutschen Gastspiel der Tourenwagen-Weltmeisterschaft am Sonntag (15.10 Uhr/live in Eurosport und im ZDF) in der Motorsport Arena Oschersleben für reichlich Aufsehen gesorgt. Der Brite sicherte sich in einem Alfa Romeo 156 völlig überraschend den besten Startplatz. Jedoch profitierte Thompson von einem Urteil der Offiziellen des Automobil-Weltverbandes FIA, die BMW-Werksfahrer Jörg Müller (Hückelhoven) von der Pole-Position zehn Starplätze nach hinten versetzten. Beim letzten Rennen in Spa/Belgien soll Müller angeblich eine Kollision mit dem früheren Formel-1-Piloten Gabriele Tarquini (Italien) verursacht haben.

"Die Strafe kann ich immer noch nicht nachvollziehen"

"Was soll ich dazu noch sagen. Die Strafe kann ich immer noch nicht nachvollziehen. Jetzt muss ich halt vom elften Startplatz aus beweisen, ob ich so gut bin wie mein BMW heute war", sagte Müller, der sich auch als Achter in der Gesamtwertung immer noch Hoffnungen auf den Titelgewinn macht.

Neben Alfa-Werksfahrer Thompson (1:31,772 Minuten) steht dessen Teamkollege Augusto Farfus (Brasilien/1:31,949) in der ersten Reihe. Der britische Europameister Andy Priaulx konnte sich im BMW 320i mit 1:32,053 Minuten den dritten Startplatz vor Tarquini (Alfa/1:32,150) sichern. Auf Startplatz fünf steht mit dem Schweden Rickard Rydell (1:32,239) der beste Seat-Pilot.

Tabellenführer Dirk Müller (Burbach/BMW) und sein großer Rivale Fabrizio Giovanardi (Italien/Alfa), die wegen ihrer bisherigen Erfolge 60 kg Zusatzgewicht in den Autos haben, mussten sich deshalb mit den Startplätzen acht und zwölf zufrieden geben.

Nach sieben von zehn Läufen können sich noch fünf Piloten Hoffnungen auf den Titel machen. Dirk Müller (61 Punkte), Giovanardi (57), Priaulx (50), Tarquini (43) und der Spanier Antonio Garca (BMW/43) liegen nur 18 Punkte auseinander. In den beiden Sprintrennen über jeweils 14 Runden (51,338) erhält der Sieger wie in der Formel 1 jeweils zehn Punkte.

© SID

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