Motorsport
Tragischer Todesfall bei Rallye-WM

Der Co-Pilot von Peugeot-Fahrer Markko Märtin, Michael Park, ist beim 12. Lauf der Rallye-WM in Wales tödlich verunglückt. Nach dem Unfall des Engländers wurde die 15. von 18 Wertungsprüfungen abgebrochen.

Der Rallye-Sport trauert und Michael Park. Der Engländer, Co-Pilot von Peugeot-Werksfahrer Markko Märtin aus Estland, ist am Sonntag bei der RAC-Rallye in Wales nach einem schweren Unfall gestorben. Das gaben die Veranstalter des 12. von 16 WM-Läufen bekannt und brachen die Rallye nach dem Zwischenfall ab. Vor dem Unfall hatte Märtin auf den sechstem Platz gelegen.

Märtin, der selbst unverletzt blieb, war auf der 15. von insgesamt 17 Wertungsprüfungen mit seinem Peugeot 307 von der Strecke abgekommen und mit der Beifahrerseite gegen einen Baum geprallt. Die Prüfung wurde daraufhin gestoppt.

"Die WM ist nichts gegen ein Menschenleben´, meinte der geschockte Peugeot-Sportchef Jean-Pierre Nicolas nach der Entscheidung, auch Grönholms Auto aus dem Wettbewerb und dem Finnen damit seine letzte Titelchance zu nehmen. Doch Loeb wollte seine zweite WM-Krone in Folge auf sportlichem Wege gewinnen.

Loeb verzichtet auf vorzeitigen WM-Titel

Der Citroen-Pilot provozierte auf dem Weg ins offizielle Ziel - normalerweise nur Formsache - durch das zu frühe Verlassen eines Kontrollpunktes eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe und belegte dadurch hinter dem Norweger Petter Solberg im Subaru und seinen belgischen Teamkollegen Francois Duval nur Rang drei. Damit haben sowohl Solberg (65 Punkte) als auch Grönholm (61) noch rechnerische Chancen, Spitzenreiter Loeb (99) bei den letzten vier WM-Läufen noch einzuholen. Für einen Sieg gibt es zehn Zähler.

Michael Park, der früher auch schon mit Colin Mcrae und Richard Burns fuhr, war 39 Jahre alt und seit 2000 Beifahrer von Markko Märtin. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

© SID

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