Vettel-Sieg
Heppenheim steht kopf, Tränen bei Vater Norbert

Der Titelgewinn von Sebastian Vettel hat für große Emotionen gesorgt. Der Heimatort des neuen Formel-1-Weltmeisters stand Kopf und Vater Norbert ließ seinen Tränen freien Lauf.

Die Heimatgemeinde des neuen Weltmeisters stand kopf, Vater Norbert ließ seinen Tränen freien Lauf und die Konkurrenz zog geschlossen den Hut: Die letztlich unerwartete Titelfahrt von Sebastian Vettel zum jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte hat für riesige Emotionen gesorgt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Fußball-Bundestrainer Joachim Löw reihten sich in die Liste der Gratulanten ein.

"Im letzten Rennen noch nervenstark das Blatt zu wenden, das zeigt die Klasse eines wahren Champions", sagte Merkel: "Als jüngster Formel-1-Weltmeister aller Zeiten hat Sebastian Vettel schon mit 23 Jahren Sportgeschichte geschrieben. Mit Mill. Fans freue ich mich für ihn und sein Team."

"Das ist einfach geil, unglaublich", sagte Norbert Vettel als Streckengast des Saisonfinales in Abu Dhabi mit brüchiger Stimme: "Wir haben jetzt das, was wir immer wollten und wir haben immer dran geglaubt." In Heppenheim verfolgten 1 500 Vettel-Fans das atemberaubende letzte Rennen beim Public Viewing. "Alle Heppenheimer sind sehr stolz und freuen sich mit Sebastian Vettel über diesen großartigen Erfolg, der in die Geschichtsbücher eingehen wird", sagte Heppenheims Bürgermeister Gerhard Herbert und versprach einen gebührenden Empfang: "Wir werden uns auf jeden Fall etwas einfallen lassen, wie wir dieses Ereignis in Heppenheim gebührend feiern können."

Derweil zeigte sich der geschlagene Ferrari-Pilot Fernando Alonso als fairer Verlierer. "Leider ist alles nicht so gelaufen, wie geplant. Aber so ist der Motorsport", sagte der Spanier: "Es ist alles fair und sauber gelaufen, da kann man nur gratulieren. Nächstes Jahr sind wir wieder da." Und auch Vettels Teamkollege Mark Webber, als Zweiter hinter Vettel ins letzte Rennen gegangen, gestand ein: "Ich war nicht schnell genug. Sebastian hatte das richtige Timing. Wir haben alle mal in der WM-Wertung geführt. Es ist kein leichter Tag für mich. Das Leben geht aber weiter."

Schumacher und Haug loben den "würdigen" Weltmeister

Rekord-Champion Michael Schumacher, seit Sonntag nicht mehr einziger deutscher Weltmeister, versprach "spätestens beim Race of Champions in zwei Wochen mit Sebastian zu feiern" und analysierte: "Der letzte Teil der Saison war für Sebastian grandios. Ich kenne seine Pläne nicht, aber wir werden das spätestens beim Race of Champions in zwei Wochen in Düsseldorf gemeinsam feiern."

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