VW-Tochter angeblich vor dem Einstieg

Audi will bei Formel 1 mitmischen

Während Red Bull mit dem Austritt droht, denkt Audi offenbar ans Einsteigen: Einem Bericht zufolge soll der Ingolstädter Autobauer ab 2018 in der Formel 1 mitwirken – mit dem Ex-Chef des Ferrari-Teams an der Spitze.
Immer wieder kursieren Informationen, wonach Audi den Einstieg in die Königsklasse plant. Diesmal scheinen sie zu stimmen. Quelle: Reuters
Gerüchte

Immer wieder kursieren Informationen, wonach Audi den Einstieg in die Königsklasse plant. Diesmal scheinen sie zu stimmen.

(Foto: Reuters)

SingapurDer mögliche Einstieg von VW in die Formel 1 sorgt nach wie vor für Spekulationen. Einem Bericht der „Auto Bild“ zufolge steht die Grundsatzentscheidung, mit Audi von der Saison 2018 an in der Königsklasse des Motorsports mitzuwirken. Dafür, so schreibt das Magazin, will sich Audi aus dem Deutschen Tourenwagen-Masters, der Langstrecken-Weltmeisterschaft und aus den legendären 24 Stunden von Le Mans zurückziehen.

Sportchef soll der ehemalige Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali werden. Investoren sollen dem Bericht zufolge aus dem Nahen Osten kommen, Red Bull würde Hauptsponsor. Es würden „nur noch“ ein paar Unterschriften fehlen, hieß es in dem Bericht am Montag. Eine namentlich genannte Quelle gab es nicht.

Die Gerüchte über einen VW-Einstieg durch welche Marke auch immer sind nicht neu. Nach Bekanntwerden des Endes der Zusammenarbeit zwischen dem ehemaligen Seriensieger Red Bull und Renault nach der laufenden Saison nahmen diese noch mal deutlich zu. Erst am Samstag hatte ein VW-Konzern-Sprecher dazu erklärt: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns an solchen Spekulationen nicht beteiligen möchten.“

Möglich soll den Einstieg vor allem ein neues Reglement machen, das von 2017 an in Kraft treten soll. Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, welche Schritte unternommen werden sollen, um die Attraktivität der Serie zu steigern und die dauerhaft beklagten hohen Kosten zu senken.

Bis es soweit sein könnte, dass Red Bull mit Audi-Antrieben fährt, deutet einiges auf eine Zusammenarbeit mit Ferrari hin. Auch hier ist aber noch keine Entscheidung öffentlich bekanntgeben worden.

Die Lehren aus dem Großen Preis von Italien
Die Lehren aus dem Großen Preis von Italien
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Während des Großen Preis von Italien gab es keine spannenden Szenen. Allenfalls der von Kimi Räikkönen verschlafene Start sorgte für Sekunden für einen kleinen Aufreger - bis dann die Reifen wieder zum Top-Thema wurden. In Monza ging es nicht um Platzer, sondern um PSI und zu wenig Druck. Nach zwei Stunden Zittern war dann auch hier die Luft raus.

Unaufhaltsamer Hamilton
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Wer soll den erneut wie entfesselt fahrenden Lewis Hamilton im WM-Rennen noch stoppen? Beim Großen Preis von Italien feierte der britische Titelverteidiger seinen siebten Saisonsieg und profitierte zudem vom Ausfall seines Teamkollegen Nico Rosberg.

Schon 53 Punkte Vorsprung
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Nach dem Europafinale in Monza führt der Mercedes-Star die WM mit bereits 53 Punkten Vorsprung vor Rosberg an. Ein dickes Polster für die ausstehenden sieben Übersee-Rennen. Angesichts seiner Dominanz könnte sich Hamilton sogar Ausfälle leisten, ohne dass seine Mission Titelverteidigung ernsthaft gefährdet wäre.

Ferraristi im Vettel-Rausch
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Sebastian Vettel hat mit seinem zweiten Platz die Herzen der Tifosi im Sturm erobert. Auch wenn ein Sieg beim Ferrari-Heimrennen nie in Reichweite war, genossen der viermalige Weltmeister, sein Team und die Fans diesen Podestplatz. Mit seinem emotionsgeladenen „Grazie, grazie Tifosi, grazie, grazie“ bediente er zudem - ob bewusst geplant oder einfach emotional überwältigt - perfekt die Gefühle.

Ferraristi im Vettel-Rausch
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Und sportlich scheint noch einiges möglich: Gegenüber Hamilton liegt Vettel zwar schon 74 Zähler und damit ziemlich aussichtslos zurück. Aber Rosberg und damit Rang zwei in der WM-Endabrechnung sind angesichts von noch 21 Punkten Rückstand durchaus in Reichweite.

Nico Rosberg wird nicht Weltmeister
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Ein Grand Prix zum Verzweifeln und Vergessen für den Deutschen. „Das ganze Wochenende ist schiefgelaufen, was nur schieflaufen konnte“, klagte Nico Rosberg. Während bei Hamilton der neue Mercedes-Motor bestens funktionierte, musste seine PS-starke Power Unit vor der Qualifikation wegen eines Problems sicherheitshalber ausgebaut worden. Mit dem dafür eingesetzten, schon sechs Rennen alten Hybrid-Turbo hatte er in der Qualifikation keine Chance auf die Pole.

Nico Rosberg wird nicht Weltmeister
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Und im Rennen flog ihm das Ding dann in der drittletzten Runde regelrecht um die Ohren. Statt Platz drei null Punkte und ein weiterer Rückschlag. „Für die WM ist das ein Desaster“, stellte er frustriert fest. Selbst wenn Rosberg alle sieben ausstehenden Grand Prix gewinnen sollte, wäre das keine Garantie für den Titeltriumph. Hamilton würden dann sechs zweite Plätze und ein dritter Rang reichen, um mit einem Punkt Vorsprung erneut Champion zu werden.

  • dpa
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