Motorsport
Webber glaubt nicht mehr an den "großen Wurf"

Nach dem "Frust-Rennen" von Interlagos soll für Formel-1-Rennstall BMW-Williams in Suzuka alles besser werden. Pilot Mark Webber bezweifelt allerdings, ob sein Arbeitgeber in dieser Saison noch einmal auf die Füße kommt.

Trotz der neuerlichen Veränderungen an der Aerodynamik ist Formel-1-Pilot Mark Webber von BMW-Williams skeptisch, ob sein Rennstall beim Großen Preis von Suzuka noch einmal richtig auftrumpfen kann. Das deutsch-britische Team startete zwar überzeugend in die Saison, musste aber in den letzten Wochen einige Rückschläge einstecken. Negativer Höhepunkt war der Grand Prix im brasilianischen Interlagos, wo für beide Williams-Boliden nach einer Startkollision noch vor der ersten Kurve das Aus kam.

"Realistischerweise muss unser Ziel für das Wochenende sein, einige Punkte zu machen, so dass wir den Vorsprung auf BAR halten können", so Webber im Hinblick auf den Großen Preis von Japan am 9. Oktober. In der Konstrukteurswertung liegt BMW-Williams momentan auf Position fünf und hat dabei einen komfortablen 26-Punkte-Vorsprung auf BAR. Allerdings beträgt auch der Rückstand auf das viertplatzierte Toyota-Team bereits 22 Zähler.

Webbers Teamkollege Antonio Pizzonia wird auf der anspruchsvollen Piste von Suzuka erstmals auf Punktejagd gehen. "Ich kenne den Kurs überhaupt nicht, daher wird es eine große Herausforderung für mich", so der Italiener: "Ich habe schon viel Positives über Suzuka gehört, vor allem von anderen Fahrern; deshalb kann ich es kaum erwarten, dort zu fahren."

© SID

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