Motorsport
Zukunft von BMW-Pilot Heidfeld weiter ungewiss

Die Zukunft von Nick Heidfeld bei BMW steht weiter in den Sternen. "Es gibt noch keine Entscheidung. Ich möchte möglichst im besten Team sein, damit ich um den WM-Titel mitfahren kann", äußerte sich der Formel-1-Pilot.

Ob Formel-1-Pilot Nick Heidfeld auch in Zukunft bei BMW Gas geben wird, ist weiter ungewiss. "Die Situation ist spannend. Natürlich mache ich mir schon jetzt Gedanken, was nach der Saison passiert. Aber es gibt noch keine Entscheidung", sagte der BMW-Williams-Pilot am Rande des Großen Preises von Ungarn in Budapest: "Ich möchte möglichst im besten Team sein, damit ich um den WM-Titel mitfahren kann."

Villeneuve pocht auf Vertrag

Allerdings scheint Heidfelds Cockpit bei den Müchnern in der kommenden Saison noch aus einem anderen Grund gefährdet. Nach der Übernahme des Sauber-Rennstalls durch BMW am 1. Januar 2006 pocht Sauber-Pilot Jacques Villeneuve auf seinen Kontrakt. "Ich bin nächstes Jahr ein BMW-Pilot, denn ich habe einen Vertrag mit Sauber, und BMW hat diesen Vertrag übernommen", behauptete der kanadische Ex-Weltmeister. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen hat sich mit der Fahrerfrage nach eigenen Angaben bislang noch nicht beschäftigt und will sich auch noch nicht festlegen. "Das ist erst ab Ende August ein Thema für uns", meinte Theissen.

"Aufwärtstrend erkennbar"

Der 28-jährige Heidfeld hat sich nach seinen zweiten Plätzen in Monaco und auf dem Nürburgring den ersehnten ersten Sieg bereits sieben Rennen vor Saisonende abgeschminkt. "Inzwischen halte ich einen Sieg in dieser Saison für unrealistisch", bekannte der Mönchengladbacher. Zwar sei "ein Aufwärtstrend erkennbar", aber trotz rund 100 Änderungen am blau-weißen Boliden während des laufenden Rennjahres gelang dem bayerisch-britischen Rennstall zuletzt vor zwei Monaten eine Platzierung unter den Top 3.

"Quick Nick", der zwischen 2001 und 2003 bereits im Sauber-Team gefahren war, hatte sich sein Cockpit bei BMW-Williams erst zu Jahresbeginn nach etlichen Ausscheidungsrennen gegen Antonio Pizzonia (Brasilien) erkämpft.

© SID

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