Olympia 2012

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In eigener Sache: Zwitschern über London, Olympia - und Bier

Handelsblatt Online hat einen neuen Twitter-Account: Unter @hb_aus_london berichten London-Korrespondenten über alles rund um Olympia. Auch darüber, dass auf der Party der deutschen Delegation das Bier zu früh leer war.

Das Handelsblatt twittert - und jetzt auch ganz persönlich aus London unter dem Account @hb_aus_london. Quelle: SAP/dpa
Das Handelsblatt twittert - und jetzt auch ganz persönlich aus London unter dem Account @hb_aus_london. Quelle: SAP/dpa

DüsseldorfEigentlich ist er geheim, der „Host City Contract“, den die Stadt London mit dem Olympia-Komitee IOC unterzeichnen musste. Doch unter dem Shortlink bit.ly/MZgpew findet sich das gesamte Dokument im PDF-Format. Hochgeladen hat es der Blog „GamesMonitor“, verlinkt und darauf aufmerksam gemacht hat der neue Twitter-Account von Handelsblatt Online: Unter @hb_aus_london schreiben die Handelsblatt-Autoren Olaf Storbeck, Michael Maisch und Katharina Slodcyk über alles, was in Englands Hauptstadt gerade aktuell und interessant ist.

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Sie verlinken dabei aber nicht nur auf Artikel von Handelsblatt Online - ganz im Gegenteil: In den Tweets finden sich Hinweise auf Nachrichten von englischsprachigen Online-Nachrichtenseiten, auf Blogs und auf andere Tweets. Außerdem wollen die Journalisten nicht nur aus ihrer beruflichen Perspektive schreiben. „Wir versuchen, über unsere persönlichen Eindrücke zu berichten“, sagt Handelsblatt-Korrespondent Storbeck. So erzählt er auf Twitter zum Beispiel, „dass bei der Party der deutschen Delegation auf der MS Deutschland schon um 20.30 Uhr das Bier alle war“, oder „dass noch heute Karten für die Eröffnungszeremonie zum Schnäppchenpreis von 2012 Pfund zu haben sind“. Er stellt klar: „Die sportlichen Wettkämpfe werden bei uns nicht im Zentrum stehen. Es geht eher um das Drumherum.“

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Wer über London immer auf dem Laufenden sein will, Nachrichten abseits des Mainstreams lesen möchte oder sich für Original-Quellen interessiert, wird auf @hb_aus_london fündig. Solange die Olympischen Spiele laufen, soll der Account weiter gepflegt werden. „Ob wir danach weitermachen, müssen wir mal sehen“, sagt Storbeck. „Während der Paralympics sicherlich, danach schauen wir weiter, wie es ankommt und ob wir noch Spaß daran haben.“

Der neue London-Account ist jedoch nicht der einzige Twitter-Account vom Handelsblatt. So erhalten Follower von @handelsblatt immer die neuesten Nachrichten und wichtigsten Hintergrundgeschichten der Handelsblatt-Homepage, und unter dem Account @hb_boerse twittert das Finanzteam der Online-Redaktion über die Trends an den Börsen und über die neuesten Anlage-Strategien.

Soziale Netzwerke

Lange wurden die Accounts einfach automatisch bestückt, doch vor kurzem hat sich das gewandelt: Nun twittern Redakteure und freie Mitarbeiter per Hand und antworten auch auf Fragen. „Wir möchten mehr mit den Nutzern kommunizieren, wir wollen nun mehr auf sie zugehen und sie so noch enger an uns binden“, erläutert Handelsblatt-Social-Media-Redakteurin Tina Halberschmidt.

Bei @hb_boerse hat sich die neue Strategie schon ausgezahlt: Seitdem im März begonnen wurde, per Hand und nicht mehr per Automatik den Account zu bestücken, ist die durchschnittliche Zuwachsrate von Followern von drei auf neun pro Tag angewachsen - Tendenz steigend. 3.570 Follower hat der Account bereits, und Jörg Hackhausen, Finanzredakteur bei Handelsblatt Online und hauptverantwortlich für @hb_boerse, ist optimistisch: „Bis Jahresende wollen wir 5.000 Follower haben. Wenn die Entwicklung so weitergeht, schaffen wir das auch.“

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