0:3 gegen Aserbaidschan
DVV-Frauen setzen Pleitenserie fort

Dritte Niederlage im dritten Spiel: Die deutschen Volleyball-Frauen haben bei der Europameisterschaft in Zagreb ihre Pleitenserie mit einer 0:3 (24:26, 14:25, 21:25)-Niederlage in 80 Minuten gegen Aserbaidschan fortgesetzt. Damit ist auch die letzte Chance auf das Halbfinale geplatzt.

HB ZAGREB. Die deutsche Mannschaft bleibt Tabellen-Schlusslicht vor den letzten beiden Gruppenspielen nach einem Ruhetag. Um die Platzierungsrunde fünf bis acht zu erreichen und wenigstens die direkte EM-Qualifikation für 2007 in Luxemburg mit Platz sechs zu schaffen, muss am Mittwoch (20.30 Uhr) gegen Kroatien und am Donnerstag (18.00 Uhr) gegen Rumänien gewonnen werden.

Die deutsche Mannschaft war vor Aserbaidschan gewarnt. Der Gegner hatte im Finale der europäischen Grand-Prix-Qualifikation gegen Russland gewonnen und Deutschland bei diesem Turnier im eigenen Land zwei Mal mit 3:1 und 3:0 besiegt. „Wir müssen endlich ein Spiel gewinnen“, hatte Kapitän Angelina Grün gefordert, wurde aber nicht erhört. Einen Tag zuvor war die Italien-Legionärin trotz der unglücklichen 2:3-Niederlage gegen Polen noch zuversichtlich gewesen: „Ich denke, wir haben einen großen Schritt gemacht. Wir haben endlich Spielfreude und unseren Mannschaftsgeist wieder gefunden und ich hoffe, wir können das mitnehmen in die nächsten drei Spiele.“

Daraus wurde nichts. Gegen die athletisch und im Angriff klar überlegene „Vereinsmannschaft“ aus Baku waren die Deutschen abgesehen vom ersten Satz erneut chancenlos. Nach nervösem Spielbeginn ging der erste Durchgang verloren, obwohl ein Vier-Punkte-Rückstand aufgeholt werden konnte und mit der ersten Führung beim 24:23 die Möglichkeit zum Satzball bestand. Zwei individuelle Fehler führten zum Satzverlust.

Auch der zweite Durchgang begann mit einem 1:5-Rückstand und war beim 8:16 vorentschieden. Im dritten Abschnitt konnte mit den eingewechselten Kathy Radzuweit und Regina Burchhardt bis zum 8:8 mitgehalten werden, dann zog Aserbaidschan auf 16:11 davon und ließ sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Vor allem gegen die Schmetterschläge der überragenden 20-jährigen Natalja Mammadova fand die Mannschaft zu selten ein Gegenmittel. Hinzu kamen Annahme- und Zuspielprobleme. Zudem plagt sich Angelina Grün mit Knieproblemen herum, ihr Einsatz hatte sich erst kurzfristig entschieden.

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