22-Jährige zeigte Drehsprung um die Längsachse und einen Rückwärtssalto
Kanadierin ist Königin der Buckelpiste

Ski-Akrobatin Jennifer Heil hat bei den Olympischen Winterspielen in Turin die ersehnte Goldmedaille im Buckelpisten- Wettbewerb gewonnen und ihr Trauma von Salt Lake City überwunden.

HB TURIN. Vier Jahre nachdem sie nur knapp eine olympische Medaille verpasst hatte, gewann die Kanadierin das Finale am Samstag in Sauze d'Oulx mit 26,50 Punkten klar vor der Norwegerin Kari Traa (25,65) und der Französin Sandra Laoura (25,37). Deutsche Freestylerinnen waren nicht am Start.

"Ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen. Dafür habe ich so lange, so hart gearbeitet", sagte Heil. 2002 war sie unglücklich an einer Medaille vorbeigeschrammt. Aus Frust hatte sie sich ein Jahr lang vom Sport zurückgezogen. Nach ihrer Rückkehr hatte die Weltcup- Spitzenreiterin nur noch ein Ziel: die Goldmedaille in Turin. Ihr Vorhaben gelang. Bei ihrem beherzten Lauf auf der 223 Meter langen und eisigen Piste zeigte die 22-Jährige einen Drehsprung um die Längsachse und einen Rückwärtssalto. Heil beeindruckte die Wertungsrichter mit sauberer Ausführung und gekonnter Technik. Auch Kari Traa hatte diesmal keine Chance. Dennoch konnte die 32- Jährige zufrieden sein. Nach Bronze 1998 in Nagano und dem Olympiasieg vor vier Jahren holte sie nun Silber und stand zum dritten Mal auf dem Olympia-Podest. Schlechter lief es für Weltmeisterin Hannah Kearney. Die Amerikanerin verpasste als 22. der Qualifikation das Finale der besten 20.

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