23. Finalsieg in Folge
Roger Federer triumphiert bei den US Open

Auch Altmeister Andre Agassi konnte Roger Federer nicht mehr stoppen: Der Weltranglistenerste aus der Schweiz hat in der vergangenen Nacht zum zweiten Mal bei den US Open in New York triumphiert und damit seinen sechsten Grand-Slam-Titel insgesamt eingefahren. Federer setzte sich in einem hochklassigen Finale mit 6:3, 2:6, 7:6 (7:1), 6:1 gegen Lokalmatador Agassi durch und verhinderte damit dessen dritten Sieg beim letzten der vier wichtigsten Turniere im Tennis-Jahr.

"Der beste Spieler, gegen den ich je gespielt habe"

"Er ist der beste Spieler, gegen den ich je gespielt habe", sagte Agassi nach dem Match. Der achtmalige Grand-Slam-Champion hat in seiner nun 20-jährigen Laufbahn Jimmy Connors gegenüber gestanden, John Mcenroe, Boris Becker, Ivan Lendl, Stefan Edberg und Pete Sampras. Er weiß also, was er sagt: "Rogers Möglichkeiten sind in jeder Matchsituation endlos, man steht bei jedem Schlag unter Druck", erklärte Agassi, "sein Erfolg spiegelt all die Dinge wider, die er tun kann."

Der dreimalige US-Open-Champion Ivan Lendl stimmte in die Lobeshymnen ein: "Er gehört zu den talentiertesten Spielern aller Zeiten. Wenn man das mit harter Arbeit kombiniert, ist es schwer ihn zu schlagen", sagte Lendl, "und das tut er genauso wie Tiger Woods im Golf."

23. Finalsieg in Folge

Federer ist erst 24 Jahre alt und stellt einen Rekord nach dem anderen auf: 35 Hartplatzsiege in Folge, 23 Endspielsiege in Folge, seine bislang sechs Grand-Slam-Finals alle gewonnen, als erster Spieler in der Profi-Ära nacheinander den Titel in Wimbledon und bei den US Open erfolgreich verteidigt. "Für mich ist das alles unglaublich", sagte der Weltranglistenerste immer wieder, "ich weiß nicht, wie ich das schaffe."

Agassi musste nach einer Spielzeit von 2:20 Stunden seine achte Niederlage in Folge gegen Federer hinnehmen. Der 35-Jährige stand zum sechsten Mal im Endspiel der US Open. Er gewann den Titel 1994 und 1999. Er war der älteste Spieler in einem Grand-Slam-Endspiel seit dem damals 39 Jahre alten Ken Rosewall bei den US Open 1974. Agassi verbessert sich durch den Finaleinzug in der Weltrangliste auf Platz fünf und erhält ein Preisgeld von 825 000 Dollar.

© SID

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