370 000 Euro für 18 Medaillen
15 000 für Gold

In 49 von 84 Entscheidungen errang die deutsche Mannschaft bisher eine Medaille. Dabei bringt die olympische Plakette nicht nur Ruhm, sondern ist obendrein auch finanziell lukrativ.

HB TURIN. Für die bisher 18 Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Turin wird die Stiftung Deutsche Sporthilfe über 370 000 Euro aus dem Prämienfonds zahlen. In 49 von 84 Entscheidungen hatte die deutsche Mannschaft sieben Mal Gold, sieben Mal Silber und vier Mal Bronze gewonnen.

Wie die Stiftung am Montag weiter mitteilte, ist Profi-Eisschnellläuferin Anni Friesinger die einzige nicht geförderte Medaillengewinnerin. Die Inzellerin hat im Oval Lingotto bisher Gold und Bronze erkämpft. 125 deutsche Sportler - 77 Prozent des gesamten Olympia-Teams - profitieren von der Sporthilfe, davon 36 in der Elite-Stufe.

Gold wird wieder mit 15 000, Silber mit 10 000 und Bronze mit 7500 Euro belohnt. Sogar Platz acht wird noch mit 1500 Euro honoriert. Vor vier Jahren in Salt Lake City hatte die Stiftung die Prämien-Rekordsumme von 715 375 Euro ausgeschüttet; an 33 der 36 Olympia-Medaillen waren damals Sporthilfe-Athleten beteiligt.

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