9,95 Sekunden
Gatlin und Powell starten schnell in Saison

Die schnellsten Männer der Welt haben sich bereits zum Saisonauftakt ein mehr als flottes Fernduell geliefert. Weltmeister und Olympiasieger Justin Gatlin aus den USA rannte beim Grand-Prix-Meeting am Samstag in Osaka die 100 Meter ebenso in 9,95 Sekunden wie Weltrekordler Asafa Powell aus Jamaika in Kingston.

HB OSAKA. Dabei klagte Powell über „den schlechtesten Start meines Lebens“. Die beiden Tempojäger setzten damit bei der Jagd nach dem Weltrekord einen ersten Maßstab. „Das ist ein guter Saisonstart“, sagte der 24 Jahre alte Gatlin nach dem Rennen. „Ich wollte unter zehn Sekunden bleiben. Dass ich das nun bei meinem ersten Meeting geschafft habe, ist ein gutes Zeichen dafür, den Weltrekord zu brechen.“ Gatlins Bestzeit steht bei 9,85 Sekunden, mit der er 2004 Olympia-Gold in Athen geholt hatte.

Für den einzigen deutschen Sieg in Osaka sorgte Hammerwerferin Betty Heidler. Die Olympia-Vierte von der LG Eintracht Frankfurt kam mit 70,45 Meter als einzige Athletin über die 70-Meter-Marke hinaus. Heidler erfüllte erstmals die EM-Norm (69,50 Meter) des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für die Europameisterschaften im August in Göteborg. Den zweiten Platz belegte Stabhochspringer Tim Lobinger beim US-Meeting in Modesto: Der frühere Hallen-Weltmeister aus Köln überwand ebenso wie Olympiasieger Tim Mack (USA) 5,65 Meter und wurde nur von Toby Stevenson (USA/5,75) bezwungen.

Die in den vergangenen Jahren oft gescholtenen deutschen Langstreckenläufer haben bei den 10 000-Meter-Meisterschaften in Tübingen auf sich aufmerksam gemacht. Der Wattenscheider Jan Fitschen, der sich in 28:19,57 Minuten durchsetzte, knackte ebenso wie sein Vereinskollege Alexander Lubina und der Chemnitzer Andre Pollmächer die EM-Norm von 28:45 Minuten. dpa

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