Abschlussfeier im Zeichen des Karnevals: Berlusconi fürchtet Pfiffe

Abschlussfeier im Zeichen des Karnevals
Berlusconi fürchtet Pfiffe

Die Schlussfeier der Olympischen Spiele soll bunt und fröhlich werden. Einer aber, der sich um die Eröffnungsfeier schon rumgedrückt hat, sieht dem Abschluss in Turin mit einem mulmigen Gefühl entgegen.

HB TURIN. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi will trotz möglicher Proteste zur Schlussfeier der Olympischen Winterspiele am Sonntag nach Turin kommen. Wie die römische Zeitung "La Repubblica" am Dienstag berichtete, fürchte man in der Umgebung Berlusconis ein Pfeifkonzert, wenn der Regierungschef die Ehrenloge betritt. In Italien sind Anfang April Parlamentswahlen. In Turin hatte es bereits zu Irritationen geführt, dass Berlusconi nicht zur Eröffnungsfeier gekommen war.

Die Abschlussfeier soll ganz im Zeichen des Karnevals stehen. "Als Finale gibt es für Athleten und Zuschauer ein großes Fest des Tanzes", schrieb das Blatt. Jeder Zuschauer werde auf seinem Platz einen Beutel mit Schminke vorfinden. Erstmals bei Winterspielen gebe es eine Siegerehrung bei der Abschlussfeier, die Medaillenvergabe für den 50 Kilometer Langlauf.

Bereits zuvor war bekannt geworden, dass der italienische Sänger Andrea Bocelli auftreten soll. Vor vermutlich 35 000 Zuschauern im Stadio Olimpico sowie zwei Milliarden TV-Zuschauern sei eine Show mit Akrobaten, Karnevalsmasken und Clownkostümen geplant. Schon die Eröffnungsfeier am 10. Februar war auf große Begeisterung gestoßen. Die nächsten Winterspiele finden 2010 im kanadischen Vancouver statt.

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