Achtbare Ergebnisse im Drachenbootrennen
Kanu-Polo feiert seine „Golden Girls“

Die Athleten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) haben bei den World Games in Duisburg weitere Medaillen gewonnen: Die Kanu-Polo-Frauen haben bei den Wolrd Games in einem packenden Finale gegen Großbritannien die Oberhand behalten. Den Männern blieb der ganz große Triumph dagegen versagt.

HB DUISBURG. Am Montag setzten sich die „Golden Girls“ im Finale gegen Großbritannien mit 6:5 (4:2, 5:5) nach Verlängerung durch und holte damit den Gesamtsieg. Die Kanupolo-Herren verloren dagegen ihr Endspiel gegen die Niederlande mit 1:3 (0:1).

Vor 2000 Zuschauern triumphierten vor allem die Frauen. Ina Bauer (Göttingen), Lena Weinberger (Liblar), Katja Kraus (Berlin) und drei Mal Margret Neher (Göttingen) waren in einem packenden Finale für das Team von Bundestrainerin Anne Reimes erfolgreich. Erst in der Verlängerung gelang „Matchwinnerin“ Neher der entscheidende Treffer. Die DKV-Auswahl nahm damit erfolgreich Revanche für die Niederlage im WM-Finale 2004 gegen die Britinnen. „Ich wollte nicht noch einmal verlieren. Super, dass es geklappt hat“, sagte Margret Neher. Das Match um den dritten Platz gewann Japan mit 3:2 gegen Frankreich.

Das deutsche Herren-Team, das bereits im Halbfinale gegen Italien an seine Grenzen ging und erst nach Penaltyschießen mit 6:3 gewann, agierte im Endspiel hingegen glücklos. Die Niederländer spielten abgeklärter und gewannen verdient. Den Ehrentreffer für die DKV- Mannschaft erzielte Matthias Berner (Köln) erst in der Schlussminute. Der WM-Zweite von 2004 tröstete sich aber mit Platz zwei. Dritter wurde Großbritannien nach einem 3:2-Erfolg über Italien.

Zuvor erzielten die Mixed-Teams des DKV ebenfalls achtbare Ergebnisse im Drachenbootrennen. Über die 1000-Meter-Distanz im Zeitrennen belegte das Boot aus Wuppertal den zweiten Platz. Das Team um Trommlerin Nadine Axmann absolvierte die Mitteldistanz in 3:58:33 Minuten und musste sich nur den Tschechen (3:57:66) geschlagen geben. Dritter wurde Russland. Das Boot aus Hannover belegte über 500 Meter den dritten Platz. Im Finale auf der Regatta-Strecke in Duisburg- Wedau waren nur die Teams aus Russland und der Schweiz schneller.

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